Fit für zweites Leben: Waschmaschine, Herd oder auch Kaffeevollautomat
WELS. „Jedes Gerät, das repariert werden kann, ist eines weniger, das im Müll landet“, erklärt Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) bei seinem Besuch am Standort des „TechnoTeam“ des Vereins zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung (FAB) in der Ginzkeystraße.

Der Standort ist neu errichtet und bietet Platz für bis zu 30 Mitarbeiter. Ob Waschmaschinen, Geschirrspüler, Herde oder seit Kurzem auch Kaffeevollautomaten: Es wird repariert, was andere Richtung Abfallsammelzentrum verabschiedet haben. „Man kann sagen, dass aus drei Geräten ein funktionstüchtiges entsteht, das zu fairen Preisen wieder verkauft wird“, erläutert Wolfgang Innreiter vom FAB Techno Team.
Fachgerecht
Sofern es noch möglich ist, werden Ersatzteile eingelagert und die Maschinen fachgerecht zerlegt. Neben der Aufbereitung hilft das Team auch dabei, Schadstoffe aus alten Geräten zu entfernen oder PCs fachgerecht zu zerlegen. „Alles, was ein zweites Leben bekommt, spart wertvolle Ressourcen“, betont Kaineder. Allein im Jahr 2025 wurden insgesamt rund 1.665 Tonnen Gebrauchtware gesammelt. Davon konnten über 1.000 Tonnen in den ReVital-Shops direkt wieder verkauft werden. Den größten Anteil bilden dabei Haushaltsgegenstände mit 65 Prozent der gesammelten Waren, gefolgt von Möbeln und kleinen Elektrogeräten. Wels ist der Hotspot der Elektrogeräte. „Das zeigt eindrucksvoll, was die kommunale Abfallwirtschaft über die klassische Abfallsammlung hinaus leisten kann“, sagt Roland Wolmuth, Vorsitzender der OÖ Umweltverbände.
Unterstützung
Das Projekt hat aber auch einen zweiten sozialen Aspekt. Ein großer Teil der Beschäftigten sind Transitmitarbeiter oder Menschen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt Unterstützung benötigen. Das betrifft die Mitarbeiter in den Werkstätten, aber auch in den ReVital-Shops in ganz Oberösterreich.








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