Kuriose Entscheidung stoppt Sabrina Filzmoser
WELS. Im Rahmen der Europaspiele in Baku fanden auch die Judo-Europameisterschaften statt. In der Klasse bis 57 Kilogramm wollte Sabrina Filzmoser, um die Medaillen mitkämpfen. Am Ende wurde sie Siebte. Auch dank einer angeblichen Bewusstlosigkeit.

Nach einem Freilos besiegte Filzmoser die Deutsche Viola Wächter schon nach 1:37 Minuten durch Festhaltegriff. Doch im Kampf um den Poolsieg scheiterte sie wie in London an ihrer Angstgegnerin Automne Pavia (Frankreich) mit Ippon. Nun war noch die Chance auf die Bronze da. In der Hoffnungsrunde traf sie auf die Niederländerin Sanne Verhogen. Das Duell gegen stand bis vier Sekunden vor Ende der normalen Kampfzeit unentschieden, ehe die Niederländerin in der Heydar-Aliyev-Arena von Baku überraschend vom Kampfrichter zur Siegerin erklärt wird, obwohl diese keine Wertung erzielt hatte. Was war passiert: Filzmoser fiel bei einem Wurfansatz auf den Bauch und prallte mit dem Kopf auf die Matte. Der Referee glaubte, Filzmoser sei kurz bewusstlos gewesen. Die zweifache Europameisterin bestreitet dies vehement: „Mir wurde die Möglichkeit genommen, bis zur sportlichen Entscheidung weiterzukämpfen.“ Der folgende Protest blieb erfolglos.


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