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WELS. Die Reise war lang und die Strapazen groß. Doch als die Delegation am Schwecha­ter Flughafen ankam, war das Grinsen größer wie die Müdig­keit. Immerhin hatte die SPG Walter Wels den regierenden Champions-League-Sieger Orenburg mit 3:1 besiegt.

Trainer Edi Vecko, Yuja Oshima, Zsolt Petö, Dominique Plattner, Mihai Bobocica
Trainer Edi Vecko, Yuja Oshima, Zsolt Petö, Dominique Plattner, Mihai Bobocica

Ein paar Sätze wollten die Welser gewinnen. Ein Spiel wäre schon ein Traum. Am Ende war es eben der Sieg generell. Zsolt Petö ließ der Nummer 5 der Welt, Dimi-trij Ovtcharov, zur Überraschung aller wenig Chancen. Mit 3:1 ge­wann der Serbe. „Mein Teamkol­lege Yuya Oshima, der zuletzt bei den China Open die Nummer 1 der Orenburg bezwang, hat mir im Training die wichtigen und letztlich richtigen Tips gegeben“, freute sich Petö nach dem Sieg. Der angesprochene Teamkolle­ge Oshima legte gleich nach. Er besiegte den Weißrussen, Wla­dimir Samsonov (Nummer acht der Welt), mit 3:2. Die Welser führten mit 2:0 und es war ruhig bei den rund 1000 Zusehern. Nur die Welser Delegation hatte ihren Spaß. Einziger Wermutstropfen war die Niederlage von Mihai Bobocica. Wermutstropfen ist aber sehr hochgegriffen. Er kam gegen den Russen Kuzmin nie ins Spiel und musste sich mit 0:3 geschlagen geben. Die Hoff­nung keimte bei Orenburg noch einmal auf. Nun musste Ovtcha­rov gegen Oshima gewinnen. Doch der junge 21-jährige Japa­ner spielt derzeit in einer über­ragenden Form. Bei den China Open hatte er den Deutschen im Dress der Russen bereits besiegt. Dieses Mal war es nicht anders. Oshima siegte in 3:0-Sätzen und stellte so den 3:1-Erfolg her. Die Welser konnten danach zu Recht über einen historischen Erfolg lautstark jubeln.


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