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MARCHTRENK. Jetzt ist es offiziell. Nach zwei Jahren beim polnischen Zwei-Divisionär Team CCC-Sprandi Team fährt Felix Großschartner in Zukunft für das deutsche Bora-Hansgrohe Team auf der World Tour. Zu seinen Teamkollegen zählen nun nicht nur die Österreicher Lukas Pöstlberger, Patrick Konrad und Georg Mühlberger, die er seit seinem Anfang in Wels bestens kennt , sondern auch der dreimalige Weltmeister Peter Sagan.

Pömer, Konrad, Großschartner, Mühlberger und Pöstlberger beim Giro d´Italia in diesem Jahr
Pömer, Konrad, Großschartner, Mühlberger und Pöstlberger beim Giro d´Italia in diesem Jahr

„Ich bin unglaublich stolz in der nächsten Saison bei einer der besten Profi-Mannschaften der Welt fahren zu dürfen. Wir sind bereits seit Ende Mai in engem Kontakt. Ich musste es lange Zeit für mich behalten, jetzt kann ich es endlich Allen erzählen“, freut sich der 23-Jährige, der aber auch seiner Noch-Mannschaft Danke sagen will: „Ich habe die Chance bekommen Toprennen zu fahren, bedankte mich für das Vertrauen auch mit einigen starken Ergebnissen. Die Zeit bei CCC war wichtig für meine persönliche Entwicklung“, sagt der Marchtrenker.

Viele Österreicher bei Bora-Hansgrohe

Bei den Bayern aus Raubling erwartet Großschartner mit Gregor Mühlberger, Patrick Konrad und Lukas Pöstlberger ein rotweißrotes Trio. „Das sind Freunde von mir, mit ihnen bin ich schon in Wels gefahren“, freut sich Felix schon auf gemeinsame Trainingsausfahrten und Rennen. Die vier Profis sind nicht die einzigen Österreicher im deutschen Worldtour-Team. Sportdirektor Christian Pömer kennt Großschartner noch aus Zeiten als Wels-Manager, dazu arbeiten noch Presse-Chef Ralph Scherzer und PR-Assistentin Nadine Pfeifer, Mechaniker Mario Lexmüller und Physiotherapeut Bernhard Spieslehner bei den Bayern.

„Fahrer mit Entwicklungspotential“

Sportdirektor Pömer streut dem Neuzugang Rosen: „“Felix wird bei uns keinen Druck verspüren. Er kann auf ein großes Expertenteam zurückgreifen, das ihm helfen kann, seine nächsten Entwicklungsschritte zu meistern. Vom Potenzial her gehört Felix zu jenen Rennfahrern, die in Zukunft die Chance haben werden, sich in Richtung Top-Klassement-Fahrer zu entwickeln“. Das Team setzt auf die Bergqualitäten des Marchtrenkers: „Ich gehe davon aus, dass er durch bessere Strukturen, besseres Material, durch eine persönlichere Betreuung sowie durch die Zusammenarbeit mit Weltklassesportlern wie Peter Sagan und besonders Rafa Majka einen weiteren Entwicklungsschritt machen wird. Wenn ihm das gelingt, wird er sicher bei einigen Rennen seine eigenen Chancen bekommen“, ist Pömer überzeugt.


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