Welser Wassermänner verlieren nicht die Orientierung
WELS. Seit den 1960iger Jahren gibt es Orientierungstauchen. Mittendrin sind dabei die Sportler des Tauchklubs Wassermann Wels www.tcww.at. Hinter Deutschland und Tschechien erkämpfte das Team in der Nationenwertung und in der Clubwertung des Weltcups jeweils die Bronzemedaille.

Die Regeln für das Orientierungstauchen sind einfach. Getaucht wird in zwei Metern Tiefe mit einer Monoflosse. Der Sportler schiebt eine Pressluftflasche mit einem Atemregler vor sich her. Er orientiert sich mittels Kompass und Entfernungszähler. In den verschiedenen Disziplinen müssen unter Wasser Bojen gefunden oder passiert werden. Die Länge der Tauchstrecke beträgt etwa 650 Meter und wird von Topathleten in knapp über fünf Minuten bewältigt.
Entwickelt hat sich dieser wenig bekannte Leistungssport aus dem Kampfschwimmerbereich. Mit Hobbytauchen hat das alles wenig zu tun. Beim Weltcup waren die Welser ebenso besonders stark. Sie ließen unter anderem Nationen wie Frankreich, Kasachstan, Russland und Ungarn hinter sich.


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