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WELS/BUDAPEST. Vier Kämpfer des LZ Multikraft waren beim Judo Weltturnier in Budapest im Einsatz. Sabrina Filzmoser holte sich die Bronzemedaille in ihrer Klasse. Shamil Borchashvili zeigte ebenfalls groß auf.

Die Multikraft Kämpfer und Fans in Budapest. Foto: Privat
Die Multikraft Kämpfer und Fans in Budapest. Foto: Privat

Mit Ippon-Siegen gegen Ines Beischmidt (Deutschland) und Kitti Kovacs (Ungarn) schaffte Filzmoser in der Klasse bis 57 Kilogramm den Vorstoß ins Viertelfinale. Dort unterlag sie der brasilianischen Olympiasiegerin Rafaela Silva vorzeitig. Anschließend gelang der Grande Dame des österreichischen Judosports mit einem Ippon-Erfolg gegen Lu Tongjuan (China) in der Hoffnungsrunde der Einzug ins kleine Finale. Im Kampf um Platz drei behielt sie schließlich gegen Miryam Roper (Panama) klar die Oberhand. „Das war ein wichtiger Schritt Richtung Olympia 2020 inTokio“, freute sich Filzmoser neben Bronze über 1000 Euro Preisgeld und weitere 350 Olympia-Qualifikationspunkte.

Shamil Borchashvili besiegte in der Kategorie bis 81 Kilogramm gleich in seinem ersten Kampf den Japaner Takeshi Sasaki, der 2018 das Judo-World-Masters gewonnen hatte. Weitere schnelle Ippon-Siege gegen Gergely Nerpel (Ungarn) und Kamoliddin Rasulov (Uzbekistan) bescherten dem 24-Jährigen den Einzug ins Viertelfinale. Dort musste er sich aber geschlagen. In der Hoffnungsrunde gelang Borchashvili dann gegen Ruslan Mussayev aus Kasachstan erneut ein Ippon-Sieg. Im Kampf um Platz drei setzte sich der ungarische Lokalmatador Attila Ungvari im Golden Score mit einer umstrittenen Wazaari-Wertung gegen den Welser durch. Somit Platz fünf und 252 Olympia-Qualifikationspunkte. „Shamil ist nun fix für die WM Ende August in Tokio qualifiziert“, freut sich Multikraft-Vereinscoach Manfred Dullinger über die Top-Leistung seines Schützlings.

Gute Leistungen boten auch die beiden weiteren Welser Wachid und Kimran Borchashvili. Sie lagen in ihren Auftaktkämpfen jeweils bis eine Minute vor Schluss in Führung, ehe sie sich aber knapp geschlagen geben mussten.


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