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WELS/BUDAPEST. Shamil Borchashvili und Sabrina Filzmoser (LZ Multikraft Wels) waren für Österreich beim Judo Grand Slam in Budapest im Einsatz. Borchashvili kämpfte sich in der Klasse bis 81 Kilogramm auf den siebten Platz. Damit rückt die Quali für die Olympischen Spiele in Tokio immer näher. Filzmoser musste sich in der ersten Runde geschlagen geben.

Shamil Borchashvili ist weiter auf dem Vormarsch. Foto: Sellner
Shamil Borchashvili ist weiter auf dem Vormarsch. Foto: Sellner

Shamil Borchashvili kämpfte sich in der sehr stark besetzten Gewichtsklasse bis 81 kg mit Ippon-Siegen gegen den Mongolen Murrentsen Battulga, den Griechen Alexios Ntanatsidis (Nr. 15 der Weltrangliste) und den Franzosen Alpha Djallo überzeugend ins Viertelfinale. Dort unterlag er dem als Nummer 1 gesetzten Türken Vedat Albayrak (Nr. 4 der Weltrangliste) mit Ippon und belegte nach der Ippon-Niederlage in der Hoffnungsrunde gegen den Holländer Frank de Wit (NED) den sehr starken 7. Platz. „Shamil hat wieder ein kräftiges Lebenszeichen gesetzt, er darf wirklich zufrieden sein, er hat starke Kämpfe abgeliefert“, sagt ÖJV-Nationaltrainer Patrick Rusch.

Filzmoser, die beim Länderkampf gegen Deutschland Ende August einen Kreuzbandriss im rechten Knie erlitten hatte, musste sich gleich in Runde eins der Brasilianerin Jessica Pereira mit Waza-ari geschlagen geben und schied vorzeitig aus. „Die gute Nachricht: Das Knie ist trotz diesem rechten Kouchigari o.k., hält viel mehr aus als gedacht. Das Problem ist noch der Kopf: Es fehlt das Selbstvertrauen. Ich habe mich nicht getraut, wie gewohnt volles Risiko zu gehen“, resümiert Sabrina Filzmoser.

Mitte November wartet die Europameisterschaft in Prag.


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