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WELS. Nachdem der Welser Gerald Will letztes Jahr den Weltmeistertitel im Crosstriathlon im spanischen Extremadura geholte hatte, konnte er am verlängerten Wochenende mit Silber bei der Xterra-Europameisterschaft in der Masterskategorie seine Medaillensammlung erweitern.

Will jubelt über den zweiten Platz bei der Europameisterschaft. (Foto: privat)
Will jubelt über den zweiten Platz bei der Europameisterschaft. (Foto: privat)

Die europäische Elite im Crosstriathlon kämpfte am Samstag im tschechischenen Prachatice, in der Nähe von Krumau, über 1500 Meter Schwimmen, 35 Kilometer am Mountainbike und zehn Kilometer Laufen um die begehrten Europameisterschafts-Medaillen in der Elite- und Masterskategorie.

Reifendefekt bremste Will ein

Will stieg nach dem Schwimmen mit über zwei Minuten Vorsprung aus dem Wasser. Auch bis zur Hälfte der 35 Kilometer langen mit knapp 1000 Höhenmetern garnierten Mountainbikestrecke lief für den Triathlon-Routinier alles nach Plan. Auf dem äußerst anspruchsvollen, mit unzähligen steilen Anstiegen und sehr rutschigen Downhillsektionen versehenen Kurs konnte der Welser seine Stärke am Mountainbike voll ausspielen. Der Vorsprung auf seine Verfolger war bereits auf über fünf Minuten angewachsen, bis er durch einen Reifendefekt, den er mit viel Mühe beheben konnte, eingebremst wurde. Es ging wertvolle Zeit verloren und der Vorsprung auf seinen schärfsten Rivalen, den Franzosen Laurent Beuzeboc schrumpfte bis ans Ende der zweiten Disziplin auf knappe zwei Minuten.  

Auf den abschließenden äußerst selektiven zehn Laufkilometern musste der Triathlet vom „starlim racing team wels“ den laufstarken Franzosen ziehen lassen und mit Platz zwei vor dem Tschechen Jan Debnar vorliebnehmen. Will ist in Anbetracht der technischen Probleme aber mit dem Ergebnis zufrieden und freut sich über den Vizeeuropameistertitel.

 


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