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WELS. Derzeit haben sich 315 Spieler aus 22 Nationen für die Spiele gemeldet. Die Tendenz ist steigend. Nenad Bach, der 2017 PingPong Parkinson ins Leben gerufen hat, meint: „wir sind nicht aufzuhalten. Wir sind ein Tsunami“.

v.l.: David Huber, Bernhard Humer, Vzbgm. Christa Raggl-Mühlberger, Nabg. Agnes Prammer, Nenad Bach, Hermine Hofner. (Foto: Tips)

Der US-Amerikaner war Musiker. Nach der Diagnose Parkinson und den Folgen konnte er nicht mehr Gitarre spielen. „Eher zufällig spielte ich Tischtennis. Schon beim ersten Mal haben ich gemerkt, dass es mir gut tun“. Nach regelmäßigen Training konnte er wieder Gitarre spielen. Bei der Pressekonferenz für die Weltmeisterschaft von PingPong Parkinson gab er ein Lied zum Besten. „Wichtig ist die Gesundheit und dass sich die Menschen sich nicht zuhause verstecken, sondern von der Couch aufstehen und etwas tun“, sagt Bach.

Von 25. bis 30. September wird sich sich in der Messe Wels viel tun: „Wir verlegen rund 2.000 Quadratmeter Boden, stellen 50 Tische auf“, erklärt David Huber, Coach der TT-Mannschaft SPG Felbermayr Wels und sportlicher Leiter von PingPong Parkinson Österreich. Natürlich haben die Meisterschaften sportlichen Charakter: „Wie spielen aber nicht gegeneinander, sondern miteinander gegen die Krankheit Parkinson“, ist Hermine Hofner, Vorsitzende von PingPong Parkinson Österreich überzeugt. Selbst hat sie schon Medaillen bei den Weltmeisterschaften gewonnen. In Wels findet die vierte Auflage statt. Es geht darum die sozialen Kontakte zu fördern, aber das Tischtennis-Spielen ist auch Therapie. „Ich habe Spieler gesehen, die sind mit kleinen Schritten zum Tisch gegangen. Dann hatten sie einen Schläger in der Hand und plötzlich konnten sie Seitbewegungen machen“, erinnert sich Huber. Bei einigen verschwinden die Symptome ganz während sie an der Platte stehen. So hat der Sport auch einen gesundheitlichen Aspekt. Für die WM werden auch noch Freiwillige und auch Sponsoren gesucht. Info: pingpongparkinson.at


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