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WELS. Binnen 24 Stunden legten die Raiffeisen Flyers beim Cup Final Four zwei beeindruckende Auftritte. Dafür hatten die Spieler im Bus einen besonderen Fahrgast: Den Cupppokal 2026.

Der Cupsieger heißt Raiffeisen Flyers Wels. (Foto: Tips)
Der Cupsieger heißt Raiffeisen Flyers Wels. (Foto: Tips)

„Was wir in den letzten zwei Tagen abgeliefert haben, was Kämpfergeist, was Moral betrifft, ist nicht zu überbieten. Natürlich war jetzt zum Schluss ein bisschen die Angst vor dem Gewinnen dabei, und wir haben zweimal ein Spiel unnötig knapp gemacht. Aber die Moral, der Kampfgeist, der Zusammenhalt dieser Mannschaft – das Kollektiv hat heute die individuelle Klasse besiegt“, freut sich Flyers Headcoach Sebastian Waser nach dem erfolgreichen Wochenende.

Rückstände gedreht

Was er damit meint, ist schnell erzählt. Gegen die scheinbar übermächtige Truppe des BC Vienna, die sich noch mit vier Legionären verstärkten, lagen die Flyers zur Halbzeit mit elf Punkten hinten. Dann kam die Wende. Das Spiel wird immer enger und die Flyers setzten sich völlig überraschend mit 95:89 durch. Es war Kampfgeist, Willen und Zusammenhalt. Immer wieder sprangen junge Spieler wie Starlin Inoa Gil, Gavrilo Tepic  oder Elvir Jakupovic in die Bresche. Marcus Azor war an dem Wochenende ohnehin eine Klasse für sich. Der US-Amerikaner holte sich zu Recht den Titel wertvollster Spieler.

Das Finale gegen Kapfenberg war nicht minder spannend. Die Steirer führten bis weit in das dritte Viertel mit bis zu 14 Punkten. Und immer wieder kamen die Flyers zurück. Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit hatten die Welser die Chance auf den Sieg, doch der Wurf ging daneben. In der Verlängerung sahen die Flyers wie der Sieger aus, ehe Kapfenberg gut eine Minute vor dem Ende ausgleichen konnte. Doch dann machten die Flyers den Deckel darauf und jubelten über das 96:86 und den Sieg. 


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