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Parkdeck fix, weitere Punkte weniger
WELS. Infrastrukturminister Alois Stöger war auf Arbeitsbesuch in der Messestadt. Das seit Jahren geforderte Parkdeck beim Hauptbahnhof sei nun nach dem Gemeinderatsbeschluss über den Planungsvertrag zwischen Stadt Wels und ÖBB Infrastruktur AG „auf Schiene“, bestätigte der Minister.

Der Wunsch, dass der ÖBB-Fernverkehr mehr Stopps in Wels einlegt - wie in einer seltenen Allianz von Stadtpolitik, Wirtschaft und Bevölkerung gefordert wird, kann Stöger nur bedingt nachkommen. Zwar sollen als erster kleiner Schritt die komfortableren Railjet-Garnituren künftig sehr wohl den Hauptbahnhof der zweitgrößten Stadt Oberösterreichs ansteuern, allerdings lediglich im bisher gültigen Fahrplan. „Ungeachtet der natürlich begrüßenswerten Komforterhöhung ist diese Lösung für Wels mit 60.000 Einwohnern und rund 18.000 Bahnkunden keinesfalls zufriedenstellend. Linie der Stadt ist und bleibt die Forderung nach einer möglichst raschen Verdichtung des Taktes“, betonen Bürgermeister Koits, Vizebürgermeister Hermann Wimmer und Verkehrsstadtrat Gerhard Kroiß. Weitere Themen des öffentlichen Verkehrs waren die mögliche Vorverlegung des viergleisigen Westbahn-Ausbaus Marchtrenk-Wels von 2025 auf 2019 (wichtig für die geplante Schnellbahnverbindung, die allerdings zuerst vom Land Oberösterreich zu bestellen ist), ein verstärkter Lärmschutz an der Westbahn zwischen Primelstraße und Unterführung Vogelweide (in einem Expertengespräch zwischen Ministerium und Stadt soll hier das Maximum herausgeholt werden) sowie die Sanierung der Almtalbahn-Traunbrücke. Außerdem wiesen die Vertreter der Stadt auf die Wichtigkeit einer raschen Abwicklung der vor dem Baubeginn des Autobahnanschlusses in Wimpassing nötigen Verfahren hin.

