Ausbau mit Sowohl-als-auch-Faktor am Fachhochschul-Standort Wels
WELS. Die Fachhochschule platzt aus allen Nähten. Mehr Studiengänge bedeuten mehr Studierende, die jedoch viel mehr Laboratorien und so weiter benötigen. Die Industrie braucht sowieso mehr Techniker. Und für dieses viele „Mehr“ gibt es Ausbaupläne.

Eines der Lieblingsprojekte von Bürgermeister Andreas Rabl ist die Errichtung eines FH Campus im und rund um das Welios: „Dort nutzt die FH bereits rund 700 Quadratmeter. Mit dem Messe- Masterplan und dem damit verbundenen Abriss der alten Hallen entlang der Traun würde viel Platz für den Campus entstehen.“ Jetzt kommt aber der Sowohl-als-auch-Faktor ins Spiel. Den Ausbau in unmittelbarer Nähe des Gebäudes will Rabl aber nicht außer Acht lassen. Außerdem ist das Studentenheim in der Pernau mit 100 Plätzen auf Schiene. „Und es gibt weitere Möglichkeiten in unmittelbarer Nähe der Stelzhamerstraße. Es braucht beides. Welios und eben Innenstadt“, meint ein kryptischer Bürgermeister. FH-Fördervereins-obmann Günter Rübig pocht weiter auf den Ausbau. „Wir brauchen mehr Laboratorien. Wir brauchen neue FH-Gebäude und Studenten-heime. Aus der Sicht der Wirtschaft sollte der Ausbau der Welser FH schwerpunktmäßig auf den Bereich Produktion und Industrie 4.0 gerichtet sein.“
Die Gespräche Land-FH-Stadt laufen auf Hochtouren. Vor allem FH-Geschäftsführer Gerald Reisinger drückt vehement auf das Tempo, begrüßt die Unterstüzung seitens der Stadt und des Landes. LH-Stv. Thomas Stelzer ist sich bewusst, dass der Industriestandort Oberösterreich die FH braucht und damit auch entsprechende Möglichkeiten für die Forschung und Ausbildung.


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