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WELS. Ein klares Ja für Projek­te wie den Wirtschaftspark, den Pakt für Arbeit und Qualifizie­rung, um dem Fachkräfteman­gel entgegenzuwirken, kommt von Wirtschafts-Landesrat Mi­chael Strugl. Ein klares Nein ist hingegen von dem VP-Politi­ker bezüglich eines möglichen max.center-Ausbaus zu hören.

TGW-Logistic-Group-Vorstandsvorsitzender Georg Kirchmayr präsentierte Wirtschafts-Landesrat Michael Strugl sein Unternehmen. Foto: Land OÖ/Stinglmayr

Was das Nein anbelangt, setzt Strugl nach: „Ich kenne aber auch keine Pläne. Große Han­delszentren an der Peripherie will ich nicht. Wir sind bei zu­sätzlichen Geschäftsflächen ex-trem restriktiv. Hier wird nur die Einzelhändlerstruktur ge­schädigt und eine Kannibalisie­rung gefördert.“ Projekte wie die Weberzeile in Ried sind aus der Sicht Strugls förderlich: „Das ist ein Frequenzbringer für das Rieder Zentrum.“ Aufgrund der nach wie vor schwierigen Situa­tion auf dem Arbeitsmarkt hat die aktive Arbeitsmarktpolitik auch heuer wieder absolute Priorität in der Landespolitik. „Mit dem „Pakt für Arbeit und Qualifizie­rung 2016“ wurde heuer wieder ein umfassendes Maßnahmen-paket für den Kampf gegen Ar­beitslosigkeit und Fachkräf­temangel geschnürt. Von den Pakt-Partnern AMS, Land und Sozialministerium-Service OÖ werden dafür 251,8 Millio­nen Euro aufgewendet“, betont Strugl.

Der Wirtschaftspark ist auch weiterhin für ihn wichtig: „Wir brauchen Betriebsflächen. Wir werden weiter daran arbeiten.“ Sattledt will nur mitmachen, wenn eine Umfahrung und damit der Anschluss zu Betriebsbau­gründen gegeben ist. Marchtrenk pocht auf den vierspurigen Aus­bau der Bundesstraße 1.


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