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WELS. Ein großes Projekt der FP/VP-Koalition ist die Struktur­reform innerhalb des Magistrats. „Wenn wir investieren wollen, dann müssen wir woanders Platz schaffen durch Sparmaßnahmen. Es geht um eine effiziente Ver­waltung. Das heißt Zusammen­legung der Dienststellen, wo es Sinn macht, Doppelgleisigkeiten werden abgeschafft sowie eine Verschlankung der Prozessab­läufe“, sagt Bürgermeister An­dreas Rabl (FP).

Wie weit wird die Strukturreform am Welser Magistrat gehen?
Wie weit wird die Strukturreform am Welser Magistrat gehen?

 “Wir wollen ohne Qualitätsverlust eine gute Leistung für die Bürger liefern. Wir wollen keine Verschlechte­rung. Uns ist es mit der Struk­turreform wirklich ernst. In den vergangenen sechs Jahren gab es immer nur Lippenbekennt­nisse. Jetzt wird angepackt“, zeigt sich VP-Parteiobmann Peter Csar kämpferisch und das Stadtoberhaupt nickt zustim­mend bei der Pressekonferenz. Die ICG Integrated Consulting Group wird für die Stadt eine Aufgaben- und Leistungsanaly­se durchführen. Eine Effizienz-analyse wird von der KPMG Advisory erstellt. „Das Ziel sind klar Einsparungen. Wie hoch die sein müssen, werden wir in den nächsten Tagen politisch mit allen Fraktionen festlegen“, er­klärt Rabl. Ein niedriger zwei­stelliger Millionen-Betrag wird es wohl sein. Mit der Strukturre­form wird es auch eine entspre­chende IT-Umstellung geben. „Das heißt elektronischer Akt, eine Vertragsdatenbank und so weiter“, sagt Rabl.

Extrem wichtig

„Diese Reform ist extrem wich­tig. Es braucht Effizienz und Transparenz für die Bürger“, ist Csar überzeugt. Im Herbst dieses Jahres wird die politische Ent­scheidung fallen.<


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