Attraktive Stadt zum Leben, Wohnen und Arbeiten
WELS. Im November wird es ein Jahr sein, dass Bürgermeister Andreas Rabl (FP) als Stadtoberhaupt fungiert. Ein bisschen Bilanz, ein bisschen über den Tellerrand schauen und ein Blick in die Zukunft gehören dazu.

Tips: Herr Bürgermeister. Die Positionierung läuft auf Hochtouren. Was ermöglicht Wels alles?
Rabl: Wir haben im Rahmen des Positionierungsprozesses 48 Maßnahmen erarbeitet, deren Umsetzung jetzt in Angriff genommen wird. So sollen beispielsweise das Traunufer attraktiviert, leistbarer Wohnraum errichtet, mehr Krabbelstubenplätze geschaffen und der Kaiser-Josef-Platz neu gestaltet werden.
Tips: Als ehemaliger Innenstadtreferent müssen Sie doch die neuen Ansiedlungen und Geschäfte freuen. Welche Möglichkeiten gibt es noch?
Rabl: Wir haben bei den Geschäften in der Innenstadt einen historisch niedrigen Leerstand. Die bisherigen Maßnahmen zur Innenstadtbelebung haben daher voll gegriffen. Wir setzen aber vorrangig auf eigentümergeführte Geschäfte als bewussten Kontrapunkt zu den Einkaufszentren.
Tips: Ein großes Thema für die Innenstadt ist der Kaiser-Josef Platz. Wie sieht es mit Plänen für die Neugestaltung, Tiefgarage und so weiter und so fort aus?
Rabl: Ein wichtiger Schritt für die Neugestaltung war die Einigung über den Kauf des Greifs. Als nächster Schritt ist zu klären, wo zukünftig die Busdrehscheibe angesiedelt werden soll. Danach könnte im Rahmen eines offenen Architektenwettbewerbs die Neugestaltung geplant werden.
Tips: Die Stadt besteht ja nicht nur aus dem Zentrum. Es gibt ja auch die Stadtteile. Welche Maßnahmen will man hier setzen?
Rabl: Auch die Stadtteile liegen uns besonders am Herzen. Wir haben beispielsweise mit der Neustädter Kaufmannschaft stadtteilbezogene Maßnahmen, wie zum Beispiel eine Weihnachtsbeleuchtung oder ein Stadtteillogo, erörtert. Damit soll auch jeder Stadtteil eine Identität erhalten.
Tips: Wels, der Wirtschaftsstandort. Wie geht es mit Betriebsansiedlungen weiter?
Rabl: Das Betriebsbaugebiet Wimpassing war ein voller Erfolg und wurde zwischenzeitig fast zur Gänze verkauft. Wir sind daher weiterhin voll um die Entwicklung neuer Betriebsbaugebiete bemüht. Auch das neue Wirtschaftsservice Wels leistet hervorragende Arbeit.
Tips: Was wird in den kommenden Monaten auf die Welser alles zukommen?
Rabl: Wir haben das Projekt um die Aufgabenkritik in Wels weitgehend abgeschlossen, ein großes Vorhaben für dieses Jahr ist noch die Magistratsreform.
Tips: Letzte Frage: Wie muss sich Wels in den kommenden Jahren weiterentwickeln?
Rabl: Wels soll eine attraktive Stadt zum Wohnen, Arbeiten und Leben sein. Dazu sind noch erhebliche Maßnahmen im Bereich der Integration, leistbares Wohnen und zur Schaffung von Arbeitsplätzen erforderlich.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden