Die Busdrehscheibe bleibt am Kaiser-Josef Platz: Aber sonst ist die Politik ergebnisoffen
WELS. Es wird am Kaiser Josef Platz gefeilt. Der Fahrplan (siehe Infokasten) steht fest. Auch an der Busdrehscheibe wird nicht gerüttelt. Ansonsten ist die Politik ergebnisoffen.

Man muss das Ganze ganzheitlich sehen. Deswegen reicht der zu planende Bereich von der Kreuzung Roseggerstraße/Stelzhamerstraße im Osten bis zur Kreuzung Dr. Koss-/Dr. Salzmann-/Dragonerstraße im Westen. „Der Kaiser-Josef Platz hat viel Potenzial. Das neue Verwaltungsgebäude samt Bürgercenter wird dabei eine zentrale Rolle spielen“, sagt Bürgermeister Andreas Rabl (FP). Die Busdrehscheibe bleibt. „Aber man kann die Busse auch an den Rand stellen. Das ist ein Ergebnis der Planungen“, meint Verkehrsreferent Klaus Hoflehner.
Verhandlungen
Die Verhandlungen über den Anlauf der Tiefgarage sind im Laufen. Ebenso überlegt die Stadt das Denksteinhaus (Bereich Bahnhofstraße/Pfarrgasse/Stelzhamerstraße) zu kaufen: „Wir können dann hier in diesem Bereich bei der zukünftigen Gestaltung mitreden“, erläutert Planungsreferent Peter Lehner (VP). Mit der Erbengemeinschaft ist man in Kontakt. Auch hier ist man ergebnisoffen.
Projekt
Wenn die Fachhochschule ihr Projekt an der Bahnhofstraße verwirklicht, dann bietet sich auch hier möglich. Städteplanerisch ist einiges möglich. Lehner will den Platz als Ganzes in Richtung Dienstleistung entwickeln. Auch die West-Ost-Verbindung ist ein Thema. Alle drei Kommunalpolitiker sind sich sicher: Nur für den Straßenverkehr ist der Platz viel zu schade. Er braucht neuen Schwung.
Fahrplan
Die Bürgerbeteiligung startet vor dem Sommer. Im Herbst 2017 politische Diskussion. Gestaltungswettbewrb: ab Frühjahr 2018, Ausstellung Ergebnisse und öffentliche Diskussion im Herbst 2018; Detailplanung bis Frühsommer 2019, Ausschreibungen danach; Bauphase von Sommer/Herbst 2019 bis 2020


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