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WELS. Immer wieder heißt es seitens des Bürgermeisters Andreas Rabl (FP), dass gespart werden muss. Ein Schreiben der neuen Leiterin der Abteilung Soziales, Maria Pfennich, sorgt derzeit für Aufregung bei den Mitarbeitern des Magistrates, wie man hört, und auch bei den Grünen.

Gemeinderätin Stefanie Rumersdorfer kritisiert die Vorgehensweise innerhalb des Magistrates.
Gemeinderätin Stefanie Rumersdorfer kritisiert die Vorgehensweise innerhalb des Magistrates.

„Darin werden - wortwörtlich - „Herausforderungen“ verkündet, nämlich „Fünf Prozent der Sach- und Personalkosten einzusparen und die Fehlzeiten um 15 Prozent zu reduzieren. Das bedeutet konkret, dass auf Kosten der Schwächsten gespart wird“, empört sich Grün Gemeinderätin Stefanie Rumersdorfer. „Es ist mir auch rätselhaft, wie man quasi per Dekret die Fehlzeiten, um 15 Prozent reduzieren will“.

Verbesserungen eingefordert

Die hohe Belastung für die Mitarbeiter im Sozial- und  Pflegebereich sind für die Krankenstände verantwortlich. In den Häusern der Welser Seniorenbetreuung ist im Nachtdienst eine einzige Mitarbeiterin für bis zu 72 Pflegebedürftige verantwortlich. In anderen Einrichtungen, etwa der Diakonie, ist eine Pflegekraft in der Nacht für 38 Bewohner zuständig. Es gehe darum die ohnehin schon aus ihrer Sicht angespannte Situation in den Einrichtungen der Seniorenbetreuung zu verbessern und nicht zu verschlechtern.


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