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WELS. 20 Millionen Euro hat sich die Interspar GmbH das neue Einkaufszentrum in Wels-Nord kosten lassen. Angeschlossen ist eine moderne unternehmenseigene Gastronomie-Ausbildungsstätte. Acht Shop-Partner sind mit dabei.

  1 / 2   In Wels sollen in Zukunft jährlich 500 Interspar-Mitarbeiter aus ganz Österreich ausgebildet werden. Foto: Interspar/Lackner

Interspar sieht sich als Vollversorger in der Region und hat neben einem 3500 Quadratmeter großen Hypermarkt und einem Restaurant auch acht Shop-Partner unter ein Dach geholt. Der Drogeriemarkt dm, die Fussl Modenstraße, Frisuren Steininger, NKD, Pagro Diskont, Roma Frisurenbedarf, das Schuhhaus Lang und sogar eine Filiale der Oberbank sind Teil des neuen Einkaufszentrums an der Oberfeldstraße.

Supermarkt komplett neu

Im Interspar-Supermarkt werden 50.000 Artikel des täglichen Bedarfs auf 3500 Quadratmetern angeboten, alle Abteilungen wurden neu gestaltet. Die Bereiche „Natural Food“ (Reformhaus­artikel) und „Health Care“ (Nahrungsergänzungsmittel) wurden neu eingeführt. Verstärkt wird auch Wert auf regionale Lebensmittel gelegt. 200 Produkte von 40 Produzenten aus der Umgebung sind im Sortiment. Im angeschlossenen Restaurant hat man 208 Sitzplätze geschaffen.Auch die Verkehrsanbindung des Standortes wurde neu gestaltet, es gibt eine zusätzliche zweite Aus- und Einfahrt. Die 300 Parkplätze wurden extra breit, 2,70 Meter für bequemes Einräumen, markiert.

Gastro-Ausbildungsstätte

Interspar möchte am Standort Wels auch seine eigenen Fachkräfte ausbilden. Dem Markt angeschlossen ist die nach eigenen Angaben modernste Gastronomie-Ausbildungsstätte Österreichs, das Interspar-Gastro-College. Auf 380 Quadratmetern werden Köche, Kellner, Feinkost-Mitarbeiter, Kaffeehaus-Mitarbeiter, Restaurant-Mitarbeiter und Gastronomie-Meister (als höchste Ausbildungsstufe) ausgebildet. Jährlich sollen 500 Interspar-­Arbeitnehmer aus ganz Österreich hier geschult werden. Integriert ist eine moderne Kochwerkstatt, in der auch Produktentwicklungen und Schaukochen stattfinden sollen.

190 Arbeitsplätze

16 Monate hat die Errichtung des Hypermarktes gedauert, 20 Millionen Euro hat Interspar in den Standort investiert. Am Grundstück ist man zwar nicht Eigentümer, hat sich die Nutzung aber auf Jahrzehnte abgesichert. 100 Menschen finden hier einen Arbeitsplatz. Insgesamt, inklusive aller Partner, sind es 190 Arbeitsplätze.Bürgermeister Andreas Rabl freut sich nicht nur über die unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem Konzern, sondern auch über die zusätzliche Besucher-Frequenz die die Ausbildungsstätte der Stadt Wels bringen wird. „Der Markt ist für Wels ein großer Gewinn“, freut er sich über die Aufwertung des Stadtteils. Nicht zu verachten ist auch das zusätzliche Kommunalsteueraufkommen von 35.000 Euro.


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