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WELS. „Wir wollen das eigene Haus ordentlich bestellen“. Mit dieser Aussage meint Bürgermeister Andreas Rabl (FP) die Stadt und eröffnet damit das Pressegespräch über die Schwerpunkte für das Jahr 2018 der Koalition auf Stadtebene.

Bürgermeister Andreas Rabl (FP) und VP-Stadtparteiobmann Peter Csar
Bürgermeister Andreas Rabl (FP) und VP-Stadtparteiobmann Peter Csar

Rund 33 Millionen Euro kostet alles zusammen. Ein großer Brocken – das Amtsgebäude Greif – startet zwar erst 2019 mit den Bauarbeiten, aber die Vorarbeiten und Ausschreibungen finden jetzt statt. Dazu wird das Rathaus ebenfalls saniert. Neue Bürokonzepte werden überprüft. Zusätzlich werden Abteilungen und Dienstellen auch traktmäßig zusammengelegt. Längst fällige Sanierungsarbeiten beispielsweise an den Toilettanlagen werden ebenfalls ins Visier genommen. Der Trauungssaal kommt in die Burg. „Auch werden wir 2,1 Millionen Euro in den Fuhrpark investieren. Die Filteranlage im Welldorado muss ebenfalls neu gemacht werden. Kostenpunkt: rund 1,5 Millionen Euro“, sagt der Bürgermeister.

Die Arbeiten am Stadtplatz (neue Beleuchtung, Brunnen sowie Kanal- und Fernwärmearbeiten) starten im Juni. Der Wasserturm wird renoviert. Am Kaiser Josef Platz wird ebenfalls gefeilt und an der Markthalle.

Die Verdichtung der Innenstadt wird vorangetrieben: „Das Gesicht der Stadt wird sich erheblich verändern“, ist VP-Stadtparteiobmann Peter Csar überzeugt. Zum Beispiel das Thema Parken wird weiter köcheln. Der Neubau des AMS-Gebäudes in der Rainerstraße und das FH-Gebäude an der Bahnhofstraße stehen immer noch auf dem Programm. Ebenso wie der Autobahnanschluss Wimpassing und der lange versprochene Jugendtreff in der Noitzmühle. „Auch werden wir bei der Straßenerhaltung viel machen“, so Rabl.

Auch in die Kindergärten wird investiert. Nach dem Neubau in der Pernau soll auch der Kindergarten Herderstraße beziehungsweise der Kindergarten Lessingstraße erneuert werden. Dafür sind in den nächsten zwei Jahren 4,7 Millionen Euro eingeplant. „Wir reden nicht nur. Wir tun auch etwas“, schließen die Koalitionspartner ab.


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