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Dekanatsübergabe an der FH Wels: Geduld, Leidensfähigkeit und ein Schlüssel

Gerald Nowak, 13.09.2018 16:13

WELS. „Du brauchst drei Dinge als Dekan. Geduld, viel Leidensfähigkeit und diesen Schlüssel“, meinte der nunmehrige Alt-Dekan Günther Hendorfer zu seinem Nachfolger Michael Rabl. Dann gab es eben den Schlüssel und die Übergabe war perfekt.

Günther Hendorfer übergibt die Dekans-Funktion an Michael Rabl. Foto: FH OÖ
Günther Hendorfer übergibt die Dekans-Funktion an Michael Rabl. Foto: FH OÖ

Seit 1. September ist Rabl nun Dekan. Mit dem Festakt am 13. September ist es nun noch offizieller. Hendorfer blickte auf seine sechs Jahre als Dekan an der FH Wels zurück: „Es weht ein guter Geist durch das Haus. Es herrscht konstruktive Zusammenarbeit zwischen den Studierenden, den Mitarbeitern und den Professoren“. Die Zahl der Studierenden hat sich um 50 Prozent gesteigert. Die Anzahl der Studiengänge ging nach oben. Das Budget für Forschung und Entwicklung hat sich von fünf auf zehn Millionen Euro verdoppelt. „In vielen Rankings und Statistiken liegt die Fachhochschule Oberösterreich ganz vorne“. Die FH Wels hat sich auch räumlich auf nun 33.000 Quadratmeter vergrößert. Für seine Verdienste bekam Hendorfer die goldene Verdienstmedaille der Stadt Wels. Bei der Verleihung dankte Bürgermeister Andreas Rabl für die gute Zusammenarbeit: „Für eine Stadt wie Wels ist es wichtig, so eine Fachhochschule zu haben“. Man will sich weiter bemühen, ein attraktives Umfeld für die Studenten, aber auch für das Lehrpersonal zu gestalten.

Für den neuen Dekan Michael Rabl (Schwager des Welser Bürgermeisters) ist es wichtig, die Internationalisierung weiter voranzutreiben: „Mehr als 300 Regelstudierende, die an der FH Wels ihre wissenschaftliche Ausbildung absolvieren, kommen aus dem Ausland. Diese technischen Fachkräfte wollen in der Region bleiben und benötigen dazu unsere Unterstützung. In Zukunft werden wir sie mit den Unternehmen noch besser zusammenbringen und in deren Abteilungen integrieren. Damit können wir dem Fachkräftemangel entgegenwirken“. Er strebe ein drittes Studentenheim an, Gastwohnungen für Professoren. Die Kommunikation innerhalb der 24 Forschungsgruppen will er verbessern: „Ich kann mir sehr gut ein Forschungszentrum vorstellen“.

Die praxisnahen Studienrichtungen bieten sehr gute Jobaussichten für die Studierenden und bestens ausgebildete Fachkräfte für die Wirtschaft: „99 Prozent unserer Absolventen haben laut AMS-Statistik einen Job. Das soll auch in Zukunft so bleiben“, freut sich Rabl.


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