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WELS. TGW gewann mit dem Projekt „Rovolution“ des Austrian Robotics Award in der Kategorie Unternehmen. Dahinter verbirgt sich ein innovatives System zur vollautomatischen Einzelstück-Kommissionierung.

CEO Harald Schröpf, Markus Gusenbauer (Director Group Technology) und Maximilian Beinhofer (Head of Cognitive Systems Development) Foto: TGW

Rovolution ist intelligent, selbstlernend und extrem flexibel. „Erkenntnisse aus den Bereichen kognitive Robotik, Machine Learning und Bilderkennung bilden die Basis für die Technologie. Unerwartete Ereignisse werden autonom und ganz ohne menschlichen Eingriff korrigiert, das ermöglicht unterbrechungsfreies Arbeiten rund um die Uhr“, unterstreicht Markus Gusenbauer, Director Group Technology bei TGW. Roboter sind in der Automobil-Industrie längst normal. In der Kommissionierung in der Intralogistik war der Einsatz bisher nur eingeschränkt möglich. Der E-Commerce lässt in diesem Bereich die Herausforderungen steigen und so wird intensiv auch hier am Einsatz von Robotern gearbeitet.

Leistungsstark und flexibel

Fällt ein Artikel zum Beispiel beim Greifvorgang zwischen Quell- und Zielbehälter zu Boden, korrigiert Rovolution autonom und passt den Lagerstand an. Damit vereint die Innovation zwei entscheidende Vorteile: Leistungsmaximierung und Flexibilität.

Portal- statt Knickarmroboter

In der Entwicklungsphase merkten die Verantwortlichen rasch, dass es mit einem Knickarmroboter nichts wird. So stellten sie auf Portalroboter um. „Ein hochmotiviertes Team – quasi ein TGW-internes Startup – hat Rovolution entwickelt. Die Performance ist wesentlich höher als bei einem klassischen Knickarmroboter und Rovolution lässt sich nahtlos in die TGW-Systemwelt integrieren“, zeigt sich CEO Harald Schröpf zufrieden. „Die ersten Aufträge und das hohe Interesse potenzieller Kunden zeigen uns, dass wir die passende Lösung für die Herausforderungen des Marktes anbieten.“


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