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WELS. Leichtbau ist einer der Technologien der Zukunft. Die Absolventen dieses Studienganges an der Fachhochschule sind gefragter denn je. Um noch mehr für diese Richtung zu begeistern, lobte FACC vier Firmenstipendien aus.

HR Manager Georg Horacek mit den vier Stipendiaten der FH Wels Markus Jur, Karl-Heinz Schneider, Lukas Weninger, David Gasztner, Studiengangsleiter Roland Hinterhölzl und Andreas Ockel Foto: FACC

Die Leichtbau&Composite-Werkstoffe-Studierenden Markus Jur, Karl-Heinz Schneider, Lukas Weninger und David Gaszt­ner dürfen sich über ein FACC-Firmenstipendium freuen. „Ziel dieser Maßnahme ist es, dass einerseits mehr junge Maturanten am Welser Leichtbau-Studium Interesse finden und andererseits FACC top ausgebildete AkademikerInnen bekommt“, so FACC-Vorstandsvorsitzender Robert Machtlinger. Die vier Studierenden werden von FACC während der Studienzeit monatlich mit 500 Euro unterstützt und auch die Studiengebühren von 364 Euro pro Semester werden übernommen. Weiters profitieren die Leichtbau-Studenten von Praktika in den FACC-Werken mit kompetenter FACC-Betreuung und weiteren zahlreichen Benefits.

Gründe für das Studium

„Mit dem aktuellen Aufschwung der Elektromobilität sowie der Expansion in Luft- und Raumfahrt zählt das Leichtbaustudium wohl zu den zukunftsorientiertesten. Genau das trifft meine Interessen. Mit meinem Wissen und den Kontakten, die ich bereits jetzt im Rahmen des FACC-Stipendiums knüpfen kann, möchte ich einen Beitrag zur Weiterentwicklung dieser Technologien leisten“, erklärt Karl-Heinz Schneider (20) aus Wieselburg.

Bei Lukas Weninger (20) aus Klosterneuburg lag die Ausgangslage ein bisschen anders: „Durch mein jahrelanges Engagement im Leistungssport Rudern haben Leichtbau und Composite Werkstoffe immer eine besondere Bedeutung für mich gehabt. Dadurch bin auf das einzigartige Leichtbaustudium in Oberösterreich gestoßen. Das FACC-Firmenstipendium gibt uns die Möglichkeit, uns bereits früh in einem innovativen Unternehmen entwickeln zu können und tiefe Einblicke in die Luftfahrtindustrie zu gewinnen. Ich freue mich schon auf die ersten gemeinsamen Projekte.

Technologie der Zukunft

Der Grund für die Erfolgsgeschichte des Leichtbaus liegt in der Forderung nach höherer Energieeffizienz in der Mobilität. Vorgaben in Richtung Klimaschutz und tendenziell steigende Treibstoffpreise erfordern neue Lösungen, die Flugzeuge leichter, sparsamer, leistungsfähiger und sicherer machen.

„Als ein Technologieführer im Bereich Composites haben wir den technischen Fortschritt von Flugzeugen erfolgreich mitbegleitet und vorangetrieben: Vor 30 Jahren bestand ein Flugzeug zu 13 Prozent aus Verbundwerkstoffen, die jüngsten Flugzeuge wie eine Airbus A350 XWB oder eine Boeing 787 haben einen Composite-Anteil von über 50 Prozent. Leichtbau-Entwicklungen aus dem Hause FACC leisten dabei einen wichtigen Beitrag und gestalten die Mobilität von morgen aktiv mit“, meint Machtlinger abschließend.


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