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WELS. Die gute Nachricht gleich einmal vorab. Der Stadtteil Pernau bekommt einen neuen Kindergarten mit Krabbelstube. So weit, so gut. Derzeit wird aber noch über den Standort diskutiert.

Die Pernau bekommt einen neuen Kindergarten. Es ist an der Zeit.
Die Pernau bekommt einen neuen Kindergarten. Es ist an der Zeit.

Der Kindergarten Kaiserschützenpark, so der Arbeitstitel, soll nach einem Beschluss der FP-ÖVP-Koalition an die Kurve Negrellistraße/Boschstraße. Von der Opposition hagelt es geschlossen Kritik. Der Standort sei schlecht und umgeben von Straßenlärm und Schwerverkehr. SP-Gemeinderätin Laurien Scheinecker: „Wir brauchen ein Grundstück mit genügend Fläche für Erweiterung, sonst haben wir spätestens in fünf Jahren noch längere Wartelisten.“

Bei der Abstimmung im Gemeinderat gab es einen Zusatzantrag, dass die Pläne laut Vorgabe der Stadt Wels so ausgeführt werden, dass sie auch auf einem anderen Standort umgesetzt werden können. Das bezieht sich auf das rund 7.000 Quadratmeter große Grundstück in der Herderstraße. Dass hier für beide Standorte eine Planung gemacht wird, bestätigt FP-Bürgermeister Andreas Rabl: „Die Planungen werden so gemacht, dass der Kindergarten für beide Standorte passt. Wir müssen einen Ersatz für den beliebten Funcourt bei der Herderstraße finden.“ Eine Präferenz für einen Standort will der Bürgermeister nicht kundtun. Deswegen wird weiter verhandelt und diskutiert.

 Für die SPÖ ist der Kaiserschützenpark keine Option und sie plädiert für die Herderstraße: „Mit ein wenig planerischem Geschick sollte dort sogar bei laufendem Kindergartenbetrieb ein Neubau möglich sein“, so Schein­ecker. Der Zusatzantrag sei absurd und zeige nur, dass die Koalition auch nicht an den Standort glaubt.


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