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Ein gutes Umfeld für eine Bank in der „Hauptstadt der Familienbetriebe“

Gerald Nowak, 11.03.2019 16:53

WELS. Raiffeisenbank-Direktor Günter Stadlberger ist ein Mann klarer Ansagen: „Wels,  die Messestadt oder Einkaufsstadt. Das sind Marketing-Aussagen. In Wahrheit ist Wels die Hauptstadt der Familienbetriebe. Und das ist ein gutes Umfeld für eine Bank.“

Welser Raiffeisen-Vorstandskollegen Günter Stadlberger und Wolfgang Riedl Foto: Tips
Welser Raiffeisen-Vorstandskollegen Günter Stadlberger und Wolfgang Riedl Foto: Tips

Die Bilanzzahlen können sich sehen lassen. Stadlberger präzisiert in seinen  Ausführungen, was er mit der Hauptstadt der Familienbetriebe meint: „Wir haben hier in der Region Weltmarktführer und viele Top-Unternehmen.“ Das sei eben für eine Regionalbank ein ideales Umfeld, weil hier Wohlstand erzeugt wird. Es wird von den Firmen investiert, aber auch die Menschen legen Wert auf Sicherung. „In der Genetik von uns steht drinnen, dass wir für die Menschen da sind. Deswegen werden wir bis 2022 keine Bankstellen zusperren“, sagt Stadlberger. Die Öffnungszeiten in den Filialen werden flexibler gestaltet und richten sich nach den Kundenwünschen. Online-Tools werden ebenfalls ausgebaut. „Wir denken permanent über die Zukunft nach. Wichtig ist aber auch, dass immer ein Ansprechpartner vor Ort da ist“, erklärt der Raiffeisen-Direktor.

Bilanzzahlen

Die Raiffeisenbank Wels konnte im Vorjahr das Betriebsergebnis um 17 Prozent steigern. Inzwischen werden bereits 33.148 Kunden betreut. Hier gab es eine Steigerung um zwei Prozent.

Das Kreditvolumen stieg um 13 Prozent auf 944 Millionen Euro. Die Einlagen auf den Spar- und Girokonten erhöhten sich um 13,5 Prozent auf 996 Millionen Euro. 2018 verwaltete die Raiffeisenbank 311 Millionen Euro an Wertpapiervolumen.


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