SPÖ-Stadtparteivorsitzender Schinninger: „Wir wollen in Wels wieder die Nummer Eins werden!“
WELS. Der Stadtparteiausschuss hat entschieden. Mit 18 zu acht Stimmen setzte sich Klaus Schinninger gegen Stefan Ganzert um den Posten des Stadtparteivorsitzenden durch. Das Ziel ist klar: „Wir wollen in Wels wieder die Nummer Eins werden!“, sagt der Versicherungsangestellte.

Beim Delegiertentag am Freitag, 8. November, wird die endgültige Entscheidung fallen. Dann ist Stadtrat Klaus Hoflehner nicht mehr Stadtparteivorsitzender. Ob Schinninger in den Gemeinderat wechselt ist noch offen: „Die drei SPÖ Mitglieder im Stadtsenat werden bis zur Wahl 2021 im Amt bleiben. Das ist auf jeden Fall fix. Für den Gemeinderat werden wir uns noch was überlegen“, so der designierte Vorsitzende: „Zum AMS werden wir niemanden schicken“. Fakt ist auf jeden Fall für ihn eine neue personelle und inhaltliche Ausrichtung der Partei. Fundamental-Opposition wird es nicht geben. Aber man will als SPÖ Wels wieder sichtbarer werden. „Das soll im Team passieren mit Schinninger als Parteiobmann, Nabg. Petra Wimmer als Spitzenkandidatin für die Wahl 2021 und Stefan Ganzert als starken Fraktionsobmann“, so der bald-Ex-Parteichef Klaus Hoflehner.
Die FPÖ will man auf Gemeinderatsebene überholen und Petra Wimmer in die Stichwahl um das Bürgermeisteramt bringen: „Dann ist alles möglich. Das haben Stichwahlen in der Vergangenheit bereits gezeigt“, erklärt Schinninger. Mit sozialen Themen will man in Zukunft punkten: „Es braucht nicht weiter das teure Brot und Spiele für die Innenstadt. Beim Streetwork und in anderen Bereichen wird gespart“, meint Ganzert. Neben sozialen Themen will die SPÖ auch das Thema Bildung und Kinderbetreuung mehr in den Fokus rücken.


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