Energiesparmesse baut sich für die Zukunft neu auf

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Gerald Nowak Gerald Nowak, Tips Redaktion, 15.01.2020 12:59 Uhr

WELS. Die Energiesparmesse ist das Zugpferd für den Messestandort. Doch zu Tode geritten hilft es niemanden weiter. So wird die Veranstaltung für die Zukunft neu aufgestellt und entwickelt sich unter der Marke „Webuild“ mehr in Richtung Klima- und Energiewende.

Die Einladung war selektiv an ausgewählte Gäste aus der Politik, Wirtschaft und den Medien gegangen. Die Energiesparmesse wird neu aufgelegt. Und der Moderator, Tarek Leitner, nimmt den Pferd-Vergleich mit: „Es gilt, die Konzeption beizubehalten, aber ein gutes Pferd nicht so lange zu reiten, bis es tot ist“.

Plattform für Vernetzung

Mit „Webuild“ ist der Name bekannt. In den nächsten Jahren wird der Zusatz Energiesparmesse noch dabeistehen: „Es gilt jetzt ein neues Format zu schaffen. Das wird “Webuild„ sein“, eröffnet Messedirektor Robert Schneider bei der Präsentation. Dafür hat er sich extra in Sneakers, Sakko und T-Shirt geschmissen. Das Image soll jugendlicher und trendiger werden. Ansonsten existiert der Namen  und Logo und die Absichtserklärung die Veranstaltung weiter als Face-to-FaceEvent zu führen: „Energie zu sparen reicht aber nicht mehr. Es braucht neue Ansätze. Wir bauen jetzt die Zukunft neu. Und die Webuild Energiesparmesse Wels wird Dreh- und Angelpunkt dieser Bewegung, dieses Umdenkens sein. Denn auch in einer digitalen Zukunft gibt es Dinge, deren Wert man erst erkennt, wenn man sie real erlebt“, gibt Schneider die Richtung. Digital lässt sich außer einem Manifest derzeit nicht viel erahnen, wie es weiter geht. Der Spielball wird zwischen Messe und digitalem Angebot wandern und die Messe ist die Schnittstelle. Webuild will die Klimawende dokumentieren.

 

FP-Bürgermeister Andreas Rabl siht die Stoßrichtung klar. An den Rändern ist die Messe zu sehr ausgefranst mit Ausstellern, die nicht in erster Linie für Energiesparen stehen. Deswegen begrüß er die Initiative in die Richtung Energiewende. „Das ist das Zukunftsthema!“ Den Masterplan Messe will er umsetzen. Das bedeutet in zwei, drei Jahren die Hallen im Osten abzureißen und neue Infrastruktur im Westen zu schaffen. Ohne das wird es nicht gehen. Das Land nimmt er in die Pflicht.

VP-LR Markus Achleitner sagt Unterstützung zu. Generell sieht er die Herausforderung aber den Industrie-Standort Oberösterreich generell abzusichern: „Es muss sozial aber auch wirtschaftlich verträglich sein. Es gibt kein Stahlwerk weltweit, das so ressourcenschonend und sauber arbeitet wie die VOEST in Linz. Dennoch wird der Konzern gezwungen, 100 Millionen Euro an C02-Steuern zu zahlen.“

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