Zukunftsprojekt: Die Rübig Gruppe forscht an antiviralen Oberflächen
MARCHTRENK. Die Rübig-Gruppe, gegründet 1946 als Gesenkschmiede, besteht heute aus den Divisionen Anlagentechnik, Härtetechnik, Schmiedetechnik und Technologie. Letztere ist neu gegründet und ist in der Forschung extrem aktiv.

Mit der auf Kupfer beziehungsweise Kupferoxid basierenden Beschichtung Rübig AntiViralCoating soll die Verbreitung von Viren und Bakterien durch Oxidation der Oberfläche reduziert oder sogar verhindert werden. die Viren sollen quasi keinen Halt finden. Sie ist für Metall, Kunststoff und Filtermaterialien geeignet. Vor mehreren Jahren wurde im Zuge eines COIN (Cooperation & Innovation) – Projektes gemeinsam mit der Fachhochschule Wels eine PVD (Physical Vapour Deposition) – Beschichtung entwickelt, um gezielt Bakterien und Viren an Oberflächen abtöten zu können.
Die Akzeptanz einer solcher Oberflächentechnologien war zu jenem Zeitpunkt noch nicht gegeben. Die Pandemie hat die Rolle von Oberflächen in der Verbreitung von Bakterien und Viren bei Rübig wieder in den Fokus gerückt und die erneute Aufrollung des Themas unter dem Titel „Rübig AntiViralCoating“ ausgelöst. Mit der Fachhochschule Wels und dem Joanneum Research in Niklasdorf bringen auch externe Forschungspartner ihre Erfahrungen im Bereich antivirale Schichten und PVD-Technologie ein. Die Med Uni Graz führt mit dem Hygiene Institut die Tests über die Wirkung der Oberflächen gegen Viren und Bakterien durch.
Strategische Ergänzung
Die PVD-Technologie ist eine strategische Ergänzung der Oberflächenkompetenz für die Rübig Anlagen- und Härtetechnik. Die im Haus entwickelte PVD- Anlagen- und Prozesstechnologie ergänzt das Produktportfolio der Rübig Anlagentechnik als zusätzliches, zukünftiges Standbein.


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