Fronius: Lehrlinge tüfteln an Prototypen
WELS/THALHEIM/SATTLEDT/PETTENBACH. Vom Maschinenbau zum 3D-Druck, von der Elektronik in die Softwareentwicklung: Wer nicht in vorgefertigten Bahnen denkt, ist bei Fronius richtig. Das Hightechunternehmen zeigt nach der Lehrzeit vielfältige Perspektiven auf.

Moritz Erl hat sich hohe Ziele gesteckt. Der 18-Jährige absolviert bei Fronius die Lehre „Elektronik – Angewandte Elektronik“ mit dem Spezialmodul Netzwerktechnik. Momentan ist er in der Forschung und Entwicklung stationiert und tüftelt an Prototypen. „Ich möchte ins Hardware und Software Engineering und werde deshalb nach meiner Lehre ein Studium an der FH Hagenberg anstreben“, erzählt Moritz stolz. „Es hilft mir, dass man bei Fronius so viele Möglichkeiten der Weiterbildung hat und dabei stets tatkräftig vom Unternehmen unterstützt wird.“
Mitten im Geschehen
Die Elektroniker sind während ihrer Ausbildung in Wels, Thalheim, Sattledt und Pettenbach im Einsatz. Sie lernen die in den Schweiß- und Batterieladegeräten sowie in den Solar-Wechselrichtern verbauten Elektronikbauteile kennen und erstellen eigenständig Schaltungen. Gleichzeitig tauchen sie in die digitale Welt ein und programmieren direkt am Prozessor. „Unsere Elektroniker können sich in Richtung Hard- und Softwarethemen entwickeln, ein Junior Trainee Programm bei uns absolvieren oder nach der Lehre mit Matura berufsbegleitend an der Fachhochschule studieren. Wir zeigen vielfältige Perspektiven auf, damit die jungen Fachkräfte gut für die Zukunft aufgestellt sind“, sagt die Leiterin der Lehrlingsausbildung Bettina Huemer.
Grenzenlose Vielfalt
Nicht jeder ist zum Programmierer geboren, weshalb man die fertig ausgebildeten Elektroniker auch in anderen Bereichen findet: in der Prüftechnik oder Reparatur, in Organisations- oder Führungsjobs, innerhalb der Fertigung oder Instandhaltung sowie beim direkten Kontakt mit Kunden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden