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Bilanz: „Der Welser Markt ist wirtschaftlich eine sehr besondere Region“

Gerald Nowak, 16.03.2021 08:46

WELS. Der Direktor der Raiffeisenbank, Günter Stadlberger, zieht Bilanz über das abgelaufene Geschäftsjahr 2020. Die Sparquote ist weiter gestiegen. Der Zuwachs an Geldmitteln kletterte um 12 Prozent auf 1,683 Milliarden Euro.

Vorstandsdirektor Günter Stadlberger Foto: Raiffeisenbank
Vorstandsdirektor Günter Stadlberger Foto: Raiffeisenbank

Das Betriebsergebnis konnte auf 12,8 Millionen Euro gesteigert werden. Mit einem Geschäftsvolumen von über 2,9 Milliarden Euro und einer Bilanzsumme von 1,6 Milliarden  hat die selbstständige Genossenschaftsbank die Spitzenposition unter den oberösterreichischen Raiffeisenbanken behauptet. „Der Welser Markt ist wirtschaftlich eine sehr besondere Region. Wir stehen hinter unseren Kunden und hoffen, dass Corona bald überwunden ist „, führt Günter Stadlberger aus. Das Kreditgeschäft habe sich in den vergangenen 15 Jahren versechsfacht. Naturgemäß spielt die Corona Pandemie 2020 eine große Rolle. 707 Kredite wurden gestundet: „In einem normalen Jahr wären es sieben gewesen“, sagt Stadlberger. 25 Millionen Euro investierte man in Überbrückungskredite. Wenn die staatlichen Hilfen auslaufen, wird es aber schwierig werden. Stadlberger rechnet mit rund vier Millionen Euro aus Krediten, die dann nicht mehr zurückbezahlt werden können.

Es ist viel Bewegung am Markt aber auch in der Bank selbst. Nach 47 Jahren in der Raiffeisen Familie wechselt Wolfgang Riedl noch in diesem Jahr in den Ruhestand. Michael Hag übernimmt dessen Funktion. Noch bis Dezember 2020 war Michael Hag als Vorstand der Waldviertler Sparkasse Bank AG im Einsatz.  die Filialen in Wels-Neustadt und Sattledt werden umgebaut. Im April wird der Bau des neuen Wohnprojektes „Ried im Traunkreis“ finalisiert.


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