Wirtschaft: Wels und Linz im Duett
WELS/LINZ. Die Region Wels-Linz erziele mit 29 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung pro Jahr die zweithöchste in Österreich nach Wien. Bei einem gemeinsamen Online-Pressegespräch stellten der Welser Bürgermeister Andreas Rabl (FP) und sein Linzer Kollege Klaus Luger (SP) ihre Vorstellungen für die Zukunft vor.

„Politik muss gerade auf kommunaler Ebene grenzüberschreitend sein, da die Probleme nicht an den Grenzen aufhören. In Zukunft entstehen Wirtschaftsgroßräume auf regionaler Ebene, deshalb muss hier das Hauptaugenmerk auf dem Ausbau der Verkehrs-Infrastruktur und der Digitalen-Infrastruktur liegen“, erklärt Rabl. Beide Bürgermeister sehen auch Chancen bei innovativen, klimaneutralen Technologien.
Zur Bewältigung gemeindeübergreifender Probleme - insbesondere im Bereich Infrastruktur - wird es notwendig sein, die überregionale Zusammenarbeit zu stärken. Dies geschieht durch Unternehmen, die im Eigentum mehrerer Kommunen stehen und Infrastrukturaufgaben erledigen. So hat die im mittelbaren Miteigentum der Städte Linz und Wels stehende Liwest nicht nur die Versorgung der Region mit leistungsstarken Glasfasernetzen übernommen, sondern sich auch erfolgreich um eine 5G-Lizenz beworben. Gerade für den Bereich der zukünftigen Umwelttechnologien, die Auswirkungen auf die Kommunen haben - wie die Wasserstoffproduktion und -versorgung - könnte dies beispielgebend sein.


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