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STEINHAUS. Nichts ist für die Ewigkeit, eine gewisse Abnützung ist selbst beim besten Gerät unvermeidbar. Aus diesem Grund erarbeitet Fronius für sämtliche Produkte spezielle Servicekonzepte, die eine spätere Instandsetzung gewährleisten.

  1 / 3   Mitarbeiter des internationalen Reparaturzentrums in Steinhaus begeben sich täglich auf Fehlersuche. (Foto: Fronius International GmbH)

In Steinhaus betreibt das Familienunternehmen ein internationales Reparaturzentrum, in dem 65 Mitarbeiter jährlich rund 35.000 Aufträge aus aller Welt bearbeiten. Das Reparieren selbst hat bei Fronius ein lange Tradition. 1945 unterzeichnete Firmengründer Günter Fronius jene Bekanntmachung, mit der er den Unternehmens-Grundstein legte.

1945: „Reparaturen werden jederzeit entgegengenommen“

„Ich habe eine Fach-Reparaturwerkstätte für Radio- und Elektrotechnik eingerichtet“, heißt es darin: „Reparaturen von Geräten werden von mir jederzeit übernommen und durchgeführt.“ Einst direkt in den Fertigungshallen angesiedelt, sind über die Jahre eigene Servicestellen für die Reparatur entstanden. 2007 sind einige davon zum Repair Center International zusammengeführt worden – zuerst in Sattledt, seit 2010 in Steinhaus.

Lange Wege vermeiden

Reparaturen führt Fronius zusätzlich regional durch, mit einem weltweiten Netz an Reparaturzentren und Servicepartnern vermeidet man lange Anfahrts- und Transportwege. Spezialfälle sowie Beauftragungen aus der Umgebung landen hingegen in Steinhaus. „Wir wickeln auch klassische Wartungsarbeiten, jährliche Prüfungen und Kalibrierungen sowie Retourlieferungen und Transportschäden ab“, erklärt Gerald Markgraber, Leiter des Repair Center International. „Wir haben bei Fronius ein eigenes Team, das sich genau überlegt, wie wir unsere Produkte im Bedarfsfall reparieren können“, erläutert Markgraber. „Es erarbeitet Servicekonzepte, die eine spätere Instandsetzung gewährleisten. Denn es geht nicht nur um Qualität, sondern auch um Reparierbarkeit.

Gerät von 1978 repariert

„Wir werfen kaum ein Gerät weg, sondern sind immer um eine Reparatur bemüht“, sagt Markgraber,. „Unsere Elektrotechniker erledigen dabei häufig Detektivarbeit. Je älter ein Gerät ist, umso mehr haben wir natürlich die Erlaubnis zu tüfteln.“ Bestes Beispiel aus dem vergangenen Jahr: Ein Fronius Schweißgerät des Typs Primus 200, Produktionsjahr 1978, landete in Steinhaus und konnte erfolgreich repariert werden. Das bestätigt die Einstellung, die das Repair Center International lebt: „Geht nicht? Gibt’s nicht!“


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