Minister-Besuch: Diskussion rund um Regeln, Impfen und Veranstaltungen

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Mückstein bei den Tanzwerkern. (Foto: Tips)
Mückstein bei den Tanzwerkern. (Foto: Tips)
Gerald Nowak Gerald Nowak, Tips Redaktion, 26.07.2021 12:14 Uhr

WELS. Es sind keine guten Zeiten für Veranstalter, egal ob Kultur, Sport oder Freizeitbetriebe. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) machte auf seinem Oberösterreich-Tag Halt bei der Tanzschule Hippmann.

Der Wettergott meinte es am Abend nicht unbedingt gut mit der Tanzschule Hippmann. Ein Gewitter machte den Sommerball draußen vor der Stadthalle zu einer nassen Angelegenheit. Beim Ministerbesuch lachte noch die Sonne und es war drückend schwül. Christoph Hippmann stellte nicht nur die Tanzschule per se vor, sondern auch die Maßnahmen für den Sommernachtsball am Abend: „Es ist im Sommer nicht die einfachste Zeit um eine Tanzschule wieder aufzusperren. Wir werden alles dransetzen, um auch im Herbst weiter Kurse anbieten zu können. Der Event heute zeigt, dass es geht“, gibt Hippmann die Richtung vor. Eindringlich bat er, dass es zu keinen Verschärfungen kommen sollte.

Die Sorge teilt Hippmann mit Kulturveranstaltern aber auch mit den Sportvereinen, die vom Publikum leben. Eine zweite Saison ohne Veranstaltung oder Zuseher wäre existenzbedrohend. Minister Mückstein wollte und konnte sich nicht festlegen: „Wir sitzen nicht am Beifahrersitz, sondern am Steuer, wie es im Herbst weitergeht“, meint er auf die Zukunft gerichtet. Das heißt für die Veranstalter weiter Warten und die aktuellen Entwicklungen beobachten.  Eine generelle Impfpflicht sieht Mückstein nicht. Trotzdem sei „Impfen momentan das Gebot der Stunde und hilft weiter“.

Parallel dazu gab Mückstein bekannt, dass es verpflichtende PCR-Tests für Reiserückkehrer via Direktflug aus Spanien, den Niederlanden und Zypern eben wird. Wer nicht vollständig geimpft ist und auch kein negatives PCR-Testergebnis vorlegen kann, muss den Test noch am Flughafen nachholen. Dafür soll es kostenlose Testangebote geben, sagt Mückstein. Wie es mit Reiserückkehrern aus den Nachbarländern weitergeht (Stichwort aus dem Vorjahr: Das Virus kommt mit dem Auto) ist noch weiter völlig offen. Auch hier heißt es Warten und Beobachten.

 

 

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