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WELS. Der Herbstempfang der Wirtschaftskammer war ein würdiger Rahmen, um einen Wechsel zu vollziehen. Nach 13 Jahren an der Spitze von Wels-Land übergab Franz Ziegelbäck nicht nur symbolisch den Schlüssel an Alexander Huber weiter.

Franz Edlbauer, Franz Ziegelbäck, Alexander Huber, Doris Hummer, Thomas Brindl (Foto: cityfoto/strobl)

Ziegelbäck bekam für seine Verdienste nicht nur die Ehrenmedaille der WKO Oberösterreich aus den Händen von Präsidentin Doris Hummer verliehen, sondern noch dazu ein Geburtstagsständchen. Für den Neo-Obmann Alexander Huber gab es die besten Wünsche für die Zukunft. Der Lambacher führt seit mehr als 25 Jahren erfolgreich das Unternehmen Huber KSS Service GmbH und möchte nahtlos an den erfolgreichen Weg seines Vorgängers anschließen.

„Klare Regelungen“

Der Herbstempfang an der WKO war aber auch geprägt von der schwierigen Lage. Das erste Halbjahr ist großteils sehr gut verlaufen, doch jetzt ziehen dunkle Wolken auf: „Steigende Energiepreise und fehlende Planungssicherheit machen unseren Betrieben mehr und mehr zu schaffen. Was es nun braucht sind klare Regelungen und positive Perspektiven für die nächsten Monate“, ist Franz Edlbauer, Obmann der WKO Wels, überzeugt

Ehrengast Doris Hummer, Präsidentin der WKO Oberösterreich, skizzierte im Interview dabei klare Forderungen und drängt nun auf rasches Handeln: „Der Energiekostenzuschuss ist ein wichtiges Signal an die Unternehmen, dass die Regierung sich jetzt auch um ihre – für viele bereits existenzbedrohende - Situation annimmt. Doch als nächstes müssen eine weitere Senkung der Energiesteuern – wie in vielen EU-Ländern bereits vorgemacht – und eine faire Strompreisbildung anhand der tatsächlichen Produktionskosten folgen.


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