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WELS. Für Neo-Präsident Peter Franzmayr ist die Krise vorbei, nachdem das Messe- und Veranstaltungswesen praktisch zum Erliegen gekommen war. Die Herausforderungen bleiben weiter groß.

v.l.: Peter Franzmayr, Robert Schneider und Bgm. Andreas Rabl (Foto: cityfoto.at)
v.l.: Peter Franzmayr, Robert Schneider und Bgm. Andreas Rabl (Foto: cityfoto.at)

„Corona war mit 20 Millionen Euro Umsatzverlust eine große Herausforderung, aber die Messe Wels hat das aus eigener Kraft geschafft“, sagt Franzmayr. Er sehe ein top-motiviertes Team. Die ersten Veranstaltungen sind geschafft. Mit der Webuild Energiesparmesse steht das erste Highlight im Kalender Anfang März bevor. Das Umfeld ist schwierig im Baubereich, trotzdem darf der Besucher auf eine interessante Messe gespannt sein, meint Geschäftsführer Robert Schneider. „Trotz Corona werden wir für das Jahr 2022 einen sechsstelligen Gewinn machen“, rechnet der Messedirektor vor. Die Agraria habe sehr gut funktioniert. Auch weitere Veranstaltungen konnten wieder durchgeführt werden oder wechselten nach Wels. Das alles stimme die Verantwortlichen zuversichtlich. Mit digitalen Add-ons möchten die Messen noch näher zum Besucher kommen. Mit 148 Veranstaltungen im Bereich Gast-Messen, Firmenfeiern und allgemeinen Veranstaltungen kann die Messe Wels mehr als zufrieden sein. So wurden zum Beispiel die Hausmessen der Firmen Rexel, Unimarkt, Adeg, Spar, Gemdat, Biogast bestätigt. Aber auch neue Messen, wie die Fachtagung der Imker sowie ein neues Beauty- und Lifestyle-Event mit dem neuen Namen „Blush“. „Die positiven Zahlen belegen, dass eine Publikumsmesse durch nichts ersetzbar ist, der persönliche Kontakt ist unerlässlich. Die Welser Messe ging gestärkt aus der Krise und knüpft an ihre Erfolge vor Corona an“, jubelt der Bürgermeister.

Planungen

Im Zentrum der strategischen Überlegungen steht die neue Messehalle. Grundsätzlich wird mit Kosten von rund 30 Millionen Euro gerechnet. Jetzt geht es um den genauen Standort plus um die Innenausstattung. Das heißt, den Spagat zwischen Messehalle, aber auch Möglichkeiten für Konzerte oder auch Sport zu bieten. Fakt ist, so die Verantwortlichen, es braucht die Halle, um den Standort abzusichern.


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