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WELS. Landeshauptmann Thomas Stelzer ist unterwegs im Dienstleistungszentrum bei Kellner & Kunz. „Guten Morgen“, kommt der Gruß. Die Antwort des Mitarbeiters: „16 Stück muss ich da reingeben“. Und schon ist Stelzer eingeteilt.

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Inklusion wird bei Kellner & Kunz gelebt. Rund 120 Menschen mit Beeinträchtigung von vier Trägerorganisationen sind hier in den Arbeitsalltag voll integriert. Die individuellen Bedürfnisse werden berücksichtigt. „Am Anfang waren wir uns nicht sicher, ob das alles funktioniert. Aber die Zweifel waren schnell weg. Wir können somit einen sozialen Beitrag leisten und freuen uns sehr darüber, dass es für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation geworden ist“, Walter Bostelmann, Vorstandsvorsitzender von Kellner & Kunz. Mitarbeiter aus dem Dienstleistungszentrum konnten übernommen werden. Die Mitarbeiter sind stolz auf ihre Arbeit und voll dabei: „Die sind oft mehr Kellner & Kunz als wir“, lacht Ernst Wiesinger, der das Projekt von Beginn an, stark unterstützt hat. Er lobt die Zusammenarbeit und den gemeinsamen Geist, der am Standort Wels zwischen allen Mitarbeitern herrscht. „Wir haben viel gelernt“. Es ging nie darum eine Beschäftigungstherapie zu liefern, sondern den Menschen mit den unterschiedlichsten Beeinträchtigungen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu geben.

Dieses Beispiel ist Vorbild: „Es ist uns wichtig, dass Menschen mit Beeinträchtigung in Oberösterreich einen Platz in der Mitte der Gesellschaft haben. Wir wollen daher noch mehr Unternehmen motivieren und ermutigen, Menschen mit Beeinträchtigung einen Arbeitsplatz zu bieten“, sagt der VP-Landeshauptmann. Deswegen gibt es einen landesweiten Inklusionspreis, aber auch eine Initiative für einen Beteiligungsprozess für Unternehmen, selbst Projekte in diesem Bereich umzusetzen.


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