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MARCHTRENK. Das Wort Herausforderung kam bei der Bilanz-Pressekonferenz der TGW sehr oft vor. Das abgelaufene Geschäftsjahr habe nicht ganz die Erwartungen erfüllt, sagt CEO Harald Schröpf, der sich 2024 aus dem Unternehmen auf eigenem Wunsch zurückziehen wird.

CEO Harald Schröpf (Foto: TGW)
CEO Harald Schröpf (Foto: TGW)

Corona, Bauteilverknappung und Verteuerung waren eine Herausforderung. Der geplante Ausbau des Hauptquartiers in Marchtrenk stand lange ebenfalls in den Sternen, aber jetzt ist alles auf Schiene. Ab 2024 entstehen neue Büro- und Produktionsflächen sowie ein Hochregallager. Kosten rund 140 Millionen Euro bei einer Bauzeit von zwei bis zweieinhalb Jahren.

Die TGW) konnte ihren Umsatz um 3,5 Prozent auf 955,8 Millionen Euro steigern .Aber die Kostensteigerungen und auch das Verschieben von Großprojekten bei Kunden waren eine Herausforderung. Dazu kamen schwierige Lieferketten, die immer wieder zu Ausfällen führten. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen rutschte nach einem Plus von 39,1 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2022/23 mit 600.000 Euro ins Minus, der Auftragseingang ging von 1,24 Milliarden auf 994,5 Millionen Euro zurück.

Das Wachstum in den vergangenen Jahren hat aber auch durch mehr Führungspositionen, die internen Abläufe verlangsamt: „Wir stellen unsere Strukturen auf den Prüfstand, erhöhen das Tempo und machen die TGW fit für die Zukunft“, kündigt Schröpf einen Transformationsprozess an. Den wird aber jemand anderer leiten.


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