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WELS. Über 160 Firmen- und Privatkunden waren beim schon traditionellen Unternehmerabend der Raiffeisenbank Wels im Stadttheater zu Gast. Den Abend eröffnete Direktor Günter Stadlberger.

  1 / 3   Aufsichtsratsvorsitzender Herbert Brandmayer (v.l.), Vorstand Michael Hag und Vorstandsvorsitzender Günter Stadlberger (r.) freuten sich über den Besuch von Denkfabrik Agenda-Austria-Leiter Franz Schellhorn beim Unternehmerabend der Raiffeisenbank Wels. (Foto: Michael Thallinger)

Der Vorstandsvorsitzende berichtete über die erfolgreiche Entwicklung der Bank. „Unserem Team ist es gelungen, die Kundenzahl um zehn Prozent und das Betriebsergebnis auf 41 Millionen Euro zu steigern. Damit ist unsere Bank ein starker Partner der Unternehmer und Privaten in der Region Wels. In Kombination mit unseren schlanken Strukturen und der Selbstständigkeit unserer Bank, können wir auf Kundenwünsche rasch und effizient reagieren“.

Wenig heiter war der anschließende Vortrag von Franz Schellhorn. Der Leiter der Denkfabrik Agenda Austria widmete seinen Vortrag dem Thema „Österreich wächst nicht mehr – was ist passiert?“. Dabei rief er die österreichische Politik zum dringenden Handeln auf. So ist laut seinen Erhebungen die Produktivität in Österreich seit 2016 kontinuierlich gesunken, die Lohnstückkosten zu hoch und der Staat besteuert die Leistung überproportional. „Wir preisen uns aus den Märkten“, analysiert Schellhorn.

Schellhorn schloss seinen Vortrag mit fünf wichtigen Handlungsfeldern: „Wir werden mehr und länger arbeiten, die Einkommen in der Mitte und am oberen Ende entlasten, wie in der Schweiz die Staatsausgaben bremsen, unsere Schulen modernisieren und künstliche Intelligenz als Chance begreifen müssen“.


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