Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer besuchte BRP Rotax in Gunskirchen
GUNSKIRCHEN. In enger Abstimmung mit der Wirtschaftskammer Wels-Land lud Motorenhersteller BRP Rotax Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer zu sich in den Gunskirchner Leitbetrieb. Das Austauschtreffen unterstreicht die zentrale Rolle, die das Vorzeigeunternehmen sowohl für die regionale Wertschöpfung als auch für die gesamte österreichische Wirtschaft einnimmt.
BRP Rotax ist seit den 1940er-Jahren in Gunskirchen verankert und hat sich über Jahrzehnte hinweg zu einem international erfolgreichen Industrieunternehmen entwickelt. Mit rund 1.500 Mitarbeitern, einem Jahresumsatz von rund einer Milliarde Euro und einer Exportquote von mehr als 99 Prozent zählt das Unternehmen zu den wichtigsten industriellen Aushängeschildern Österreichs.
Fokus auf Forschung und Entwicklung
Besonders hervorzuheben ist die starke Ausrichtung auf Forschung, Entwicklung und Ausbildung. Derzeit werden 90 Lehrlinge in insgesamt 11 Lehrberufen ausgebildet, rund 30 Prozent der Absolventen finden später ihren beruflichen Weg im Bereich Forschung und Entwicklung. Mit einer beachtlichen F&E-Quote von 8,3 Prozent setzt das Unternehmen klare Akzente in Richtung Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und technologischer Weiterentwicklung.
Verlässliche, wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen nötig
Der Besuch stand auch im Zeichen der Industriestrategie des Bundes. Dazu wurde seitens der Geschäftsführung von BRP Rotax betont, dass die Industrie keine Sonderstellung benötigt, sondern vor allem verlässliche, planbare und international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen. Diese sind entscheidend, um Investitionen, Arbeitsplätze und Innovation langfristig im Land zu halten.
Starker Industriestandort
„BRP Rotax steht exemplarisch für die Stärke unseres Industriestandortes. Seit Generationen wird hier erfolgreich gewirtschaftet, ausgebildet und innoviert. Mit hoher Exportorientierung, einer klaren Forschungsstrategie und einem starken Bekenntnis zur Region leistet der Betrieb einen unverzichtbaren Beitrag für Wohlstand und Beschäftigung. Was unsere Industrie braucht, sind keine Sonderregelungen, sondern stabile und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen – dann kann sie ihr volles Potenzial entfalten.“, so Alexander Huber, Obmann der WKO Wels-Land.
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