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Nach dem „Tal der Tränen“ braucht es Mut

Gerald Nowak, 10.02.2026 12:29

WELS. Der Direktor des österreichischen Wirtschaftsforschungsinstituts, Gabriel Felbermayr, war der Hauptredner beim Neujahrsempfang der Wirtschaftskammer. Nach dem „Tal der Tränen“ brauche es jetzt Mut in der Politik.

Thomas Brindl, Gabriel Felbermayr, Alexander Huber, Franz Edlbauer (Foto: Maringer)
Thomas Brindl, Gabriel Felbermayr, Alexander Huber, Franz Edlbauer (Foto: Maringer)

Die Herausforderungen sind groß. Die Wirtschaftsflaute in Deutschland, dem wichtigsten Handelspartner für Österreich, die sich schon seit 2017 abgezeichnet hat, bremst auch die heimische Wirtschaft. Darüber hinaus nannte Felbermayr die im internationalen Vergleich hohen Energie- und Lohnkosten als weitere Belastungsfaktoren für den Wirtschaftsstandort. Trotz dieser Herausforderungen zeichne sich aktuell jedoch ein vorsichtig positives Bild ab: Für das heurige Jahr und auch die Folgejahre werde ein zartes Wirtschaftswachstum erwartet. Das „Tal der Tränen“ sei, so Felbermayr, durchschritten. Nun brauche es in der Politik laut dem Experten vor allem eines, nämlich „Mut“.

Dabei waren sich alle Gäste einig, dass man nun mutig die richtigen Schritte setzen muss, wie beispielsweise die Senkung der Lohnnebenkosten sowie Maßnahmen, die die Investitionsbereitschaft der Wirtschaft befeuern.


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