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Rücktritt von Alexandra Platzer: Martin Oberndorfer übernimmt den VP-Stadtparteivorsitz

Gerald Nowak, 04.04.2026 08:08

WELS. Vor wenigen Tagen hat Alexandra Platzer ihren Rücktritt als VP-Stadtparteiobfrau erklärt. Interimistisch übernimmt Stadtrat Martin Oberndorfer. Ob er jetzt auch Spitzenkandidat für die voraussichtlich im Herbst 2027 anstehenden Kommunalwahlen wird, lässt er völlig offen.

Welser Stadtparteitag 2022 (v. l.): Alexandra Platzer, Landeshauptmann Thomas Stelzer und Stadtrat Martin Oberndorfer (Foto: VP Wels Stadt)

Der Schritt weg von der ersten Reihe kam nicht überraschend. Platzer gab schon vor Längerem ihr Landtagsmandat ab. Nachfolger ist der Gunskirchner Michael Weber. „Ich bin Mutter geworden und wir haben in unseren Betrieben viel vor. Deswegen kann ich mich nicht mit 100 Prozent um den Parteivorsitz kümmern. Ich bin und bleibe tiefschwarz, aber den Parteivorsitz muss ich abgeben“, meint Platzer. In den Betrieben Hotel Alexandra und Bayerischer Hof steht ein Ausbau mit gleichzeitiger Sanierung der Böden, Fenster und der Schließanlage an: „Wir machen den Gastgarten neu. Dazu kommt eine Aufstockung. Das geht mit der politischen Arbeit und auch als leidenschaftliche Mutter nicht. Das braucht jetzt alles meine volle Aufmerksamkeit. Deswegen der Rücktritt“.

„Gespräche führen“

Am Parteitag im Herbst 2022 ist Platzer zur Stadtparteiobfrau gewählt worden. Gemäß dem Statut übernimmt Martin Oberndorfer jetzt diese Aufgabe: „Das heißt jetzt aber nicht, dass ich der Spitzenkandidat für die Wahl 2027 bin. Diese Entscheidung wäre noch viel zu früh“, spielt der Stadtrat wohl auf die SPÖ an, die Vizebürgermeister Klaus Schinninger schon als Spitzenkandidaten bekannt gegeben hat. „In den kommenden Wochen werden wir Gespräche führen. Mit einer Doppelstrategie aus Parteivorsitz auf der einen Seite und Spitzenkandidat auf der anderen Seite sind wir immer gut gefahren“, so Oberndorfer. Es geht um Leitung von Parteisitzungen und Information der Mitglieder. Der Spitzenkandidat ist das Gesicht nach außen: „Wir werden uns in der Entscheidungsphase Zeit lassen und alle Möglichkeiten abwägen“, meint der Stadtrat.


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