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WELS. Ein bekanntes Familienunternehmen aus dem Mühlviertel mit rund 200-jähriger Geschichte und Bullenhaus-Geschäftsführer David Zulj planen eine gemeinsame Zukunft. Nach eineinhalb Jahren Probephase soll daraus eine neue Firma entstehen. Der Name Bullenhaus wird sich verändern – wie die neue Marke heißen wird, ist noch offen.

 (Foto: Zulj)
(Foto: Zulj)

Auf den ersten Blick treffen dabei zwei unterschiedliche Welten aufeinander. Das Familienunternehmen ist bislang nicht in der Immobilienbranche tätig, bringt jedoch jahrzehntelange unternehmerische Erfahrung und gewachsene Strukturen mit. Zulj wiederum kennt den Immobilienmarkt und hat Bullenhaus in den vergangenen neun Jahren aufgebaut.

„Gerade weil wir aus unterschiedlichen Bereichen kommen, ist die Zusammenarbeit so interessant. Hier treffen fast 200 Jahre Familientradition auf neue Ideen für die Immobilienbranche“, erklärt Zulj.

Die Zusammenarbeit begann bereits vor eineinhalb Jahren. Seither wurden Abläufe erprobt, gemeinsame Vorstellungen entwickelt und Möglichkeiten für eine neue Firma geprüft. Nun sollen die nächsten Schritte folgen. Wer das Familienunternehmen ist, bleibt vorerst ebenso geheim wie der künftige Firmenname.

„Wir haben bewusst nicht sofort eine neue Marke präsentiert. Zuerst wollten wir herausfinden, ob die Zusammenarbeit in der Praxis funktioniert. Heute wissen wir, dass wir gemeinsam etwas aufbauen möchten. Name und Logo werden entwickelt, wenn die endgültige Ausrichtung steht“, sagt Zulj.

Mehr als 200 Wohnungen als Ziel

Der Immobilienbereich soll sich künftig ausschließlich auf das Zinshaussegment konzentrieren. Geplant sind der Ankauf von Zinshäusern sowie die Vermietung und der Verkauf der einzelnen Wohnungen an Anleger und Eigennutzer.

Für 2027 setzt sich Zulj ein ambitioniertes Ziel: Mehr als 200 Wohnungen sollen angekauft und verkauft werden. Langfristig soll daraus eines der führenden Fix-&-Flip-Unternehmen Österreichs entstehen. Dabei werden Immobilien mit Potenzial erworben, gezielt weiterentwickelt und wieder auf den Markt gebracht.

Parallel arbeitet das Team an einer modernen Lösung für Immobilienmakler. Sie soll tägliche Abläufe vereinfachen und die Vermittlung zeitgemäßer gestalten. Konkrete Einzelheiten werden derzeit noch nicht bekannt gegeben.

„Wir stehen erst am Beginn, haben aber eine klare Vorstellung davon, wohin die Reise gehen soll. Wir wollen im Zinshaussegment stark wachsen und gleichzeitig eine Lösung schaffen, die Maklern in der täglichen Arbeit einen echten Mehrwert bietet“, betont Zulj.

Wann der Partner, der Firmenname und das neue Erscheinungsbild präsentiert werden, ist noch offen. Fest steht: Nach neun Jahren Bullenhaus wird ein neues Kapitel vorbereitet.


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