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WEYER. Der Trägerverein Bertholdsaal tüftelt an einer Finanzierung für sein Projekt.

Foto: J. Gsöllpointner
Foto: J. Gsöllpointner

„Für uns ist klar, dass der Kauf des Hauses nur Sinn macht, wenn er mit einer Sanierung einhergeht, um somit eine zukünftige multifunktionale Nutzung des Bertholdsaales gewährleisten zu können“, sagt Michael Hagauer stellvertretend für das elfköpfige Team des Trägervereins.

„Einmalige Chance“

Seit 1997 hat man das Grundstück samt Gebäude von der Pfarre Weyer gepachtet, nun wurde es zum Kauf angeboten. „Die Verkaufsabsicht der Pfarre kommt zum einen überraschend, bietet uns jedoch auch eine einmalige Chance. Mit dem Erwerb wäre es uns möglich, seiner Tradition folgend den Bertholdsaal als etablierten Kulturraum für die Region zu sichern. Das ist seit 20 Jahren unser oberstes Anliegen und daraus ziehen wir die Motivation für unser Schaffen“, betont Hagauer.

Mitbewerber würde Haus abreißen

Ziel ist es, dass bis Ende Oktober durch Förderzusagen und private Unterstützungen die Finanzierung für das Projekt steht. Gelingt dies nicht, könnte ein Mitbewerber zum Zug kommen, der den Saal abreißen würde, um dann einen Neubau für seine Zwecke zu errichten.

Weitere Infos gibt es auf www.bertholdsaal.at


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