Besucherrekord beim Bildungsforum Mostviertel und der Jobsafari

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Michael Hairer Online Redaktion, 17.10.2019 09:00 Uhr

WIESELBURG. Was haben ein inspirierender Speaker, drei spannende Projekte, tanzende Roboter und 1.000 verbaute Nägel und Schrauben gemeinsam? Sie sind Teil der erfolgreichen Bilanz des Bildungsforum Mostviertel und der Jobsafari, die vergangene Woche im Rahmen der Messe Schule & Beruf in Wieselburg stattgefunden haben. Rund 700 Teilnehmer bei der Jobsafari und 230 Schüler beim Bildungsforum bilden einen neuen Rekord.

„Aufbruch! Wir unternehmen etwas“ lautete das Motto beim diesjährigen Bildungsforum Mostviertel 2019, das bereits zum zweiten Mal im Rahmen der Messe „Schule & Beruf“ stattgefunden hat. Mehr als 200 Schüler lauschten den Worten des Keynote-Speakers Janis McDavid, über den Mut, Hürden zu überwinden und die eigenen Träume zu leben. Ohne Arme und Beine geboren, hat Janis schon sehr früh gelernt, Mut zu haben und seine Grenzen zu überschreiten. Auf charmante und selbstironische Art erzählte er seine persönliche Geschichte – damit zeigt er den Schülern, dass sich Ehrgeiz und das Stecken großer Ziele immer bezahlt machen.

Die Piraten-Crew der Moonshot Pirates sorgte mit der Vorstellung ihrer dreitägigen Bootcamps für junge Change-Mager für jede Menge Begeisterung bei den Jugendlichen. Moonshot Thinking ist ihr Credo – sie unterstützen Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren dabei, sich große Ziele zu setzen, Ideen zu entwickeln und diese umzusetzen. Die Zukunftsakademie Mostviertel wird dieses galaktische Bootcamp erstmalig von 7. bis 9. Mai 2020 ins Mostviertel holen, die Bewerbung für alle künftigen Piraten, ist bereits möglich.

„YES zum Young Entrepreneurial Summit“ ist ein neuer, von der Zukunftsakademie Mostviertel entwickelter, Schulwettbewerb zu wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Region. „Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren erarbeiten kreative Ideen für die Innovationsknoten Future Hubs InnoLab Amstetten und Beta-Campus in Waidhofen a/d Ybbs. Der Wettbewerb bietet den Schülern die Chance, ihren zukünftigen Arbeits-, Lern- und Lebensraum von morgen selbst mitzugestalten“, so Rosemarie Pichler, Geschäftsführerin der Zukunftsakademie Mostviertel. Die besten 20 Ideengeber werden zum YES-Forum eingeladen und pitchen dort ihre Ideen. Für die 3 Gewinner warten spannende Preise und die Chance, dass ihre Projektidee umgesetzt wird.

Abgeschlossen wurde das Forum mit dem Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb Jugendinnovativ. Projekte können in den Kategorien (Design, Engineering, Science, Young Entrepreneurs und dem Sonderpreis Sustainability) bis 20. März 2020 eingereicht werden. Die Zukunftsakademie begleitet die teilnehmenden Schüler aus dem Mostviertel bei der Aufbereitung des Projektberichtes, unterstützt beim professionellen Produktauftritt und bildet die Schnittstelle zu fachlichen Experten. Um die Wichtigkeit des Themas Nachhaltigkeit zu unterstreichen, wird es von der Zukunftsakademie eine zusätzliche Prämierung für jene Projekte geben, die in dieser Kategorie eingereicht werden.

Handwerkliches Geschick & Roboterprogrammierung

Parallel zum Bildungsforum startete am Donnerstag die dreitägige Jobsafari für Volksschulkinder – ein Projekt der Messe Wieselburg in Zusammenarbeit mit der Zukunftsakademie Mostviertel, gefördert von der Leader Region Eisenstraße. Um die Interessen und Kompetenzen frühzeitig zu entdecken und zu fördern, luden insgesamt sechs Bereiche (Kreativ&Bunt, Helfen&Retten, Holz&Metall, Essen&Trinken, Heim&Handwerk, IT&Robotik) zum Mitmachen, Ausprobieren und Entdecken ein. Die Zukunftsakademie beschäftigt sich seit dem Jahr 2010 intensiv mit dem Thema technische Nachwuchsförderung. Für die Jobsafari wurden deshalb sieben Stationen für die Bereiche Holz & Metall und IT & Robotik entwickelt und betreut, um den Kindern die Bereiche Naturwissenschaft und Technik spielerisch näher zu bringen.

Handwerkliches Geschick war bei den Stationen Holz & Metall gefragt – mehr als 1000 Nägel und Schrauben wurden von den Kindern verbaut. Schiff ahoi! hieß es bei einer dieser Stationen, an der die Kinder den Umgang mit Holz, Hammer und Nägel besser kennen lernten und mit Unterstützung ihr eigenes Boot bauten. Auf die Roboter, fertig los war das Motto bei den Stationen zu IT & Robotik. Wäscheklammern, Isolierband, Papier & Stifte sowie einen Motor – mehr braucht es nicht, um den ersten eigenen Roboter zu bauen. 250 Becher-Roboter tanzten durch das Obergeschoss und gestalteten unterschiedliche Zeichnungen. Mit den winzig kleinen Ozobots machten die Kinder ihre ersten Programmiererfahrungen und auch die Bienenroboter (BeeBot) waren mehr als 15 Stunden im Einsatz und sorgten für große Begeisterung bei den Kindern.

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