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WILHERING. Die Gemeinde hat, vor allem im Bereich des Donaustrandes, immer wieder mit Lärm und Vermüllung zu kämpfen. Seit 2014 ist daher der Österreichische Wachdienst (ÖWD) im Einsatz, um die „Hotspots“ zu überwachen. Bürgermeister Mario Mühlböck zieht eine positive Bilanz.

Am meisten Probleme gibt es am Donaustrand in Wilhering/Ufer. Fotos: Gemeinde
  1 / 2   Am meisten Probleme gibt es am Donaustrand in Wilhering/Ufer. Fotos: Gemeinde

Nicht nur Jugendliche und auch nicht nur Wilheringer möchte Mühlböck für die Probleme verantwortlich machen: „Da gibt es viele Auswärtige aus dem Großraum Linz, die verabreden sich über Facebook am Donaustrand.“ Da wird Müll liegengelassen und sogar Brennholz mit der Motorsäge geschnitten. „Das geht natürlich nicht, das ist viel zu laut. Da braucht es einen Wachdienst mit viel Feingefühl. Da haben wir zum Glück einen sehr guten Mann gefunden.“

Für ein paar Wochen hat sich die Gemeinde an Schwerpunktaktionen von Schwertberg über Eferding bis Wilhering beteiligt, jetzt reicht ein sporadischer Einsatz eines Wachmannes. „Auch die Jugendlichen sind, trotz frecher Rückmeldungen, eigentlich sehr einsichtig“, schreibt dieser in seinem Tätigkeitsbericht. Die Vorkommnisse betrafen im August vor allem Radfahrer, die verbotenerweise den Treppelweg benutzten, Jugendliche mit zu lauter Musik oder Hundebesitzer, die die Leinenpflicht ignorierten. Im Großen und Ganzen halten sich die Hundebesitzer laut Mühlböck aber an die neue Regelung. „Die Leinenpflicht haben wir bei den ersten beiden Badebuchten, die am einfachsten erreichbar sind und wo viele Familien mit Kindern baden gehen, eingeführt. Ich bin sehr froh, dass die Hundebesitzer dafür Verständnis zeigen und möchte mich an dieser Stelle dafür bedanken“, betont Mühlböck.


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