Startschuss für die Neue Mittelschule Windischgarsten ist gefallen
WINDISCHGARSTEN. Auch die Schüler in Windischgarsten müssen jetzt wieder die Schulbank drücken. Doch für sie ist seit dem Sommer vieles neu. 3,3 Millionen Euro wurden in die Schulsanierung sowie den Zubau der Neuen Mittelschule investiert.

Die beiden Hauptschulen in Windischgarsten wurden zur Neuen Mittelschule (NMS) zusammengelegt. Direktor ist Andreas Stallinger. „Erfreulich ist, dass kein einziger Lehrposten, bis auf eine Direktorenstelle, weggefallen ist“, sagt der Windischgarstner Bürgermeister Norbert Vögerl. Mit der Zusammenlegung lösen sich auch die Schulsprengel der beiden Hauptschulen auf.
Auch einige bauliche Maßnahmen wurden für das Gebäude der NMS umgesetzt, darunter die Generalsanierung und Schaffung eines zweiten Verbindungstraktes. Darin finden unter anderem eine Aula und ein großer Speiseraum Platz. Die Schulausspeisung ist ebenfalls im Gebäude der Neuen Mittelschule untergebracht.
„Unter großem Einsatz aller beteiligten Firmen und starkem Entgegenkommen der betroffenen Schulen konnte das umfangreiche Gesamtprojekt in nur sechs Monaten Bauzeit unfallfrei umgesetzt und der Schulstart der NMS gewährleistet werden“, sagt Projektleiter Jürgen Heibl vom Architektenbüro Anne Mautner Markhof. Bürgermeister Norbert Vögerl betont: „Uns war es besonders wichtig, einheimische Professionisten zu berücksichtigen.“
Drei Schulen unter einem Dach
Im Gebäude befinden sich zudem die Ski Neue Mittelschule sowie die Polytechnische Schule (PTS). Der neue Standort bietet großzügige Räume für die neuen Werkstätten. Zusätzlich wurden mit Unterstützung von regionalen Wirtschaftsbetrieben neue Maschinen für die Werkstätten angekauft.
Volksschule nun in der Römerfeldschule untergebracht
Auch in der Römerfeldschule wurden Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Dorthin übersiedelte die Volksschule. Die rund 150 Kinder der acht Klassen erhalten in der Römerfeld-Schule ein großzügiges Freiarbeitsplatz-Angebot. Breite Gänge laden zu bewegungsorientierten Pausen ein. Auch der Hort ist mit drei Gruppen vom Kindergarten in die Römerfeldschule übersiedelt.
Drei Gründe für ein neues Raumkonzept
„Wir haben uns aus drei wesentlichen Gründen für das neue Raumkonzept entschieden. Das Gesamtsanierungskonzept war nötig, da die Gebäude sanierungsbedürftig waren. Die Schülerzahl ist in den Hauptschulen seit 1985 wesentlich zurückgegangen. Weshalb eine Zusammenlegung als sinnvoll erachtet wurde. Außerdem hätten wir die Neue Mittelschule laut Bildungsauftrag des Gesetzgebers sowieso einführen müssen“, erzählt Bürgermeister Norbert Vögerl.
Seit 2003 investierte die Gemeinde insgesamt 8,5 Millionen Euro in ihre Bildungseinrichtungen. „Damit setzen wir ein klares Zeichen, wie viel uns Bildung in der Region bedeutet“, sagt Vögerl und fügt hinzu, „es ist uns ganz wichtig, dass wir für die Jugend die bestmögliche Ausbildung sicherstellen und damit eine gute Startposition fürs weitere Leben gewährleisten.“ Mehr Infos auf der Webseite www.neue-mittelschule.com


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