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WOLFSEGG. Lange war es her, dass im Schloss Wolfsegg eine Großübung durch die Pflichtbereichsfeuerwehr Wolfsegg durchgeführt wurde. Doch jetzt fuhren die Feuerwehren wieder in Richtung Schlossberg. Gesamt waren neun Feuerwehren mit 98 Kameraden aus der Umgebung beziehungsweise laut dem Alarmplan beteiligt.  

Die groß angelegte Übung beim Wolfsegger Schloss. Foto: FF Wolfsegg
Die groß angelegte Übung beim Wolfsegger Schloss. Foto: FF Wolfsegg

Als Spezialkräfte wurden noch die Drehleiter FF-Attnang und die Teleskopmastbühne FF-Vöcklabruck angefordert. Annahme der Übung war ein Brand im hinteren Teil des Schlossgebäudes. Ziel der Übung war es zu prüfen, ob die Zufahrt zum Schloss mit den Fahrzeugen möglich ist, vor allem mit Leiter und Bühne. Auch die Löschwasserversorgung stellte eine große Herausforderung, so wurden vier Relaisleitungen den Schlossberg hochgelegt, bestehend aus 95 B-Schläuchen mit einer Gesamtlänge von 1.900 Metern. Das Löschwasser musste vom tiefsten Punkt über eine Höhe von 50 Meter gefördert werden. Durch die engen und steilen Zufahrtsmöglichkeiten zum Schloss war das Zusammenspiel der Feuerwehren sehr wichtig und wurde gut umgesetzt. Ein weiteres Teilziel war der Innenangriff, hier stellt sich die Weitläufigkeit des Gebäudes in seinem ganzen Ausmaß dar. Ein koordinierter Vorgang der Atemschutztrupps unter Einweisung in die Lagepläne ist unausweichlich. Nach der Übung wurde im Schlosspark die Übungsnachbesprechung durchgeführt unter der Leitung vom Kommandanten der FF-Wolfsegg, Anton Kunesch, und dem Abschnittsfeuerwehrkommandanten, Hannes Niedermayr.

Die Feuerwehr Wolfsegg bedankt sich beim Schlossbesitzer Herrn Graf Edouardo Guyard de Saint Julien-Wallsee für die gemeinsame Ausführung der Übung.


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