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YBBS. Der Gemeinderat beschloss eine Umwidmung nach intensiver Diskussion. Karin und Ernst Gruber-Babenberger zeigten sich erleichtert.
 

Bald beginnen beim Babenbergerhof die Bauarbeiten. Foto: Stadtgemeinde Ybbs
Bald beginnen beim Babenbergerhof die Bauarbeiten. Foto: Stadtgemeinde Ybbs

Viele Gäste fanden sich bei der jüngsten Gemeinderatssitzung in Ybbs ein. Besonders Punkt zwölf der Tagesordnung sorgte für Brisanz: Die Änderung des örtlichen Raumordnungsprogramms (Projekt Babenbergerhof und Donaulände). Diese war Voraussetzung für den Bau des Hotels beim Babenbergerhof.

Umwidmung des Professor Wirtinger-Parkes

Bereits im Vorfeld der Sitzung kam es zu Diskussionen um die Umwidmung des Professor Wirtinger-Parkes auf Bauland. Gemeinderat Paul Hacker (WUY) argumentierte auch in der Sitzung gegen die Pläne: „Keiner ist gegen den Bau eines Hotels, aber man hätte eine andere Lage suchen sollen. Der Park ist Teil der Altstadt. Eine Umwidmung ist zum 700-jährigen Jubiläum ein schönes Geschenk. Man hätte nach Alternativen suchen und finden können.“

Bürgermeister Alois Schroll konterte

 Bürgermeister Alois Schroll (SPÖ) konterte: „Der Park ist im Privatbesitz und bleibt erhalten. Durch die Umwidmung eines Anschlussgebietes des Parks auf Grünland entstehen außerdem neue Grünflächen. Wir wollen die positive Entwicklung der Stadt fortsetzen und einem Top-Betrieb ermöglichen, sein Projekt umzusetzen.“ Seiner Meinung schlossen sich die Stadt- und Gemeinderäte von SPÖ und ÖVP an, Hacker stimmte gegen die Umwidmung, die FPÖ enthielt sich.

Grundstein für Hotel gelegt

Damit ist der Grundstein für das Hotel gelegt. Karin und Ernst Gruber-Babenberger, die unter den zahlreichen Gästen der Sitzung waren, zeigten sich erfreut: „Es war ein großer Rückhalt von der Gemeinde spürbar, die Freude ist groß. Jetzt geht es darum, ein architektonisch ansprechendes Projekt in der Stadt umzusetzen.“


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