Jubiläum auf den Tag genau: 25 Jahre Hofgarten Stift Seitenstetten
SEITENSTETTEN/SONNTAGBERG. Das Jahr 1996 war ein besonderes Jahr für das Stift Seitenstetten, zu dem die Pfarre Sonntagberg zählt, und seinen Hofgarten – genau heute vor 25 Jahren, am 8. April 1996, wurde der Hofgarten zum ersten Mal für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seitdem hat sich der barocke Garten an der Moststraße zu einem wahrlichen Publikumsmagnet entwickelt.

Das Stift Seitenstetten begeistert als kulturelles und spirituelles Zentrum, Gäste über die regionalen und nationalen Grenzen hinweg. Dies liegt allen voran am historischen Hofgarten, dessen erste Darstellungen aus dem Barock stammen. Der Garten, in dem vor 400 Jahren die ersten Erdäpfel des Landes angepflanzt worden sind, wurde vor 25 Jahren revitalisiert und ist seitdem als öffentlich zugängliche Gartenanlage ein Publikumsmagnet für Gartenfreunde und Naturliebhaber.
Sowohl Natur- als auch Kulturschätze
Der historische Hofgarten verbirgt in seinen fünf Teilräumen so einige Natur- und Kulturschätze. Der Nutzgarten liefert Obst und Gemüse an die Klosterküche. Im Frühsommer begeistert der Rosengarten mit rund 110 historischen Strauch- und Kletterrosen. Das begehbare Rosenkranzlabyrinth bietet den Besuchern des Hofgartens einen Ort der Ruhe für Gebete, Meditation oder eine stille Pilgerreise nach innen. Im landschaftlich geprägten Gartenbereich laden größere Wiesenflächen zur Erholung ein.
Gartenakademie im Stift Seitenstetten
Ebenso wie die Verbindung von Garten und Kloster hat auch die Bildung in Seitenstetten eine jahrhundertelange Tradition. Aus diesem Grund wurde auch die Gartenakademie ins Leben gerufen, um eine Wissensstätte zu sein, wo gärtnerisches Fachwissen, an private Gartenbegeisterte und solche, die es werden wollen, vermittelt wird. „Das Angebot reicht von einfachen Abendvorträgen über Halbtages- und Tageskursen bis hin zu unseren mehrtägigen Intensivworkshops. Renommierte Referenten lehren theoretische Grundlagen des gärtnerischen Schaffens und natürlich das Handwerk des Gärtnerns. Der Hofgarten des Stiftes bietet dafür ein wunderbares Ambiente und die Möglichkeit, auch praktisch darin tätig zu werden“, erklärt Abt Petrus Pilsinger.“
Kraftplatz, um sich zurückzuziehen
Dieser Garten ist nicht nur ein Ebenbild unserer Kulturlandschaft, sondern stellt auch einen Kraftplatz und Rückzugsort für viele Bürger unserer Region dar – ein Highlight für Gartenfreunde und Naturliebhaber“, gratuliert Moststraßen-Obfrau Michaela Hinterholzer Abt Petrus und Abt Berthold zum diesjährigen Jubiläum.


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