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Leserartikel Eva Leutgeb, 28.10.2019 08:59

ZWETTL/RIED. Die Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel (URW) begrüßte das Sensationsteam aus Ried/Innkreis in der Stadthalle Zwettl. Aufgrund einer schweren Verletzung muss Ried nach wie vor auf den Außenangreifer Markus Berger verzichten.

Die starke Leistung von Topscorer Arthur Darmois wurde von Ried-Trainer Dominik Kefer prompt belohnt. Der wichtigste Spieler am Feld der Rieder war Alan Wasilewski. Foto: URW Volleyball

Die Waldviertler gingen als klarer Favorit in diese Begegnung wussten aber, dass man Ried auf keinen Fall unterschätzen darf. Deswegen bereitete Trainerteam die Mannschaft intensiv auf diese Begegnung vor. Im ersten Satz mussten sich die Nordmänner mächtig ins Zeug legen um den erspielten Punktevorsprung halten zu können. In der Satzmitte hatten sie dann einen gewaltigen Run, wobei beide Teams unglaublich sehenswerte Ballwechsel lieferten und sich URW den ersten Satz holte.

Pipe-Angriffe

Im zweiten Satz legten die Waldviertler einen Blitzstart zum 4:0 hin und bauten weiter den Servicedruck aus. Ried zeigte wenig Reaktion und die Nordmänner entschieden souverän und mit sehr viel Übersicht auch diesen Satz für sich. Aber es war noch lange nicht vorbei, was die Gäste im dritten Abschnitt auch zeigten. Sie stemmten sich gewaltig gegen den Satzverlust und machten diesen enorm spannend. Doch die Nordmänner packten ihre Wunderwaffe aus. Die Pipe-Angriffe von den beiden Außenangreifern Lars Bornemann und Arthur Darmois waren für den Gegner kaum zu lesen und somit sicher verwertete Punkte zum 25:23 und Matchgewinn.

Trainer Smejkal zeigt sich zufrieden

„In den Sätzen eins und drei war unsere Annahme wirklich stabil. Da konnten wir auch unsere Klasse zeigen. Sobald aber Waldviertel Druck am Service aufbaute war es sehr schwer mitzuhalten. Wir müssen weiter an unserer Service- und Annahmeleistung arbeiten“, meint Rieds Trainer Dominik Kefer nach dem Spiel. „Heute lieferten wir eine ordentliche Performance ab. Wir haben die taktischen Aufgaben gut erfüllt und dadurch fast jedem Spieler eine Spielzeit ermöglicht“, ist Nordmann-Trainer Zdenek Smejkal zufrieden. „Souveräner Sieg der Nordmänner. Es wurden drei wichtige Punkte in der Tabelle des Grunddurchgangs angeschrieben. Jetzt heißt es gut regenerieren und sich auf das Match gegen Graz fokussieren. Wir laden das beste Volleyballpublikum Österreichs am kommenden Mittwoch in die Stadthalle Zwettl ein, die Nordmänner wieder zu unterstützen“, kündigt Manager Werner Hahn an. Die Matchpatronanz übernahm Schrotthandel Gerald Bauer.


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