Zwettl erarbeitet ein Zukunftsprofil: Bürger können aktiv mitwirken
ZWETTL/RODL. Zahlreiche Bürger folgten der Einladung der Gemeinde, aktiv an der Erarbeitung des Zukunftsprofils mitzuwirken.

Dazu brachte die Aktionsgruppe bei fünf Impulspunkten kreative und originelle Methoden zum Einsatz. Mit diesen wurden zu ausgewählten Schwerpunkten der Gemeindeentwicklung die Meinungen und Vorschläge der Bevölkerung erhoben. Bürgermeister Roland Maureder betonte, „dass es für die künftigen Entscheidungen der Gemeinde sehr hilfreich ist, wenn sie nun auf die aussagekräftigen Ergebnisse dieses Aktionstages zurückgreifen kann. Weiters kann man davon ableiten, welche Prioritäten den Bürgern besonders wichtig sind.“
Büerger haben Einfluss
Inhaltlich lagen die Schwerpunkte auf den Themen Familie und Soziales, Gesundheit ,Bildung und Kultur, Lebensraumgestaltung, Verkehr, Bauen und Wohnen, Umwelt, Landwirtschaftund Erneuerbare Energie. Einerseits ging es darum, den Handlungsbedarf fürdie Gemeinde zu erheben, andererseits aber auch um ein vermehrtes Bewusstsein, dass auch der Einzelne in seinem eigenen Einflussbereich wirksame Maßnamen zum Erhalt der örtlichen Lebensqualität beitragen kann.
Kinder aktiv miteinbezogen
Die Organisatoren waren bemüht, in altergemäßer Form auch die Kinder aktiv miteinzubeziehen. Den Spuren des Wappentieres im Gemeindewappen folgend, waren auch sie aufgerufen, sich mit ihrer Gemeinde eingehender zu befassen. Dazu gab es sechs Stationen für Kinder zum Mitmachen. Das fand großen Anklang und führte am Schluss des Tages zu einer Preisverlosung, mit der ihr Mittun gewürdigt wurde.
Zukunftsprofil soll im Sommer fertig sein
Die Ergebnisse werden vom Agenda 21-Betreuerteam ausgewertet und bekannt gemacht. Bis zum Sommer 2018 soll das Zukunftsprofil fertig und vom Gemeinderat beschlossen sein. Dann könnten mit Herbst 2018 bereits erste Einstiegsprojekte gestartet werden. Dabei wird sich die Gemeinde Zwettl weiterhin um eine kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit kümmern und interessierten Bürgern die Möglichkeit bieten, sich einzubringen.
Karlo Hujber, der Agenda 21-Betreuer für die Gemeinde Zwettl, erhofft sich „dass viele diese Chance nutzen und bereit sein werden, in den kommenden Projektgruppen mitzuarbeiten.“


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